Vasektomie München - Sterilisation oder Samenleiterdurchtrennung

Was ist eine Vasektomie?

Bei der Sterilisation des Mannes durchtrennt der Urologe nur die Samenleiter, bei der Kastration dagegen werden die gesamten Hoden entfernt.

Wie sicher ist eine Vasektomie?

Die Vasektomie ist eine fast hundertprozentig sichere Verhütungsmethode. Der Pearl-Index liegt bei rund 0,1. Dieser Wert gibt die Anzahl der ungewollten Schwangerschaften einer Verhütungsmethode an, wenn 100 Frauen sie ein Jahr lang anwenden. Das heißt: Nur eine von 1000 Frauen wird trotz Sterilisation des Mannes schwanger. Die Versagerquote des Eingriffs liege zwischen 0 und 6 Prozent, berichtet der Arbeitskreis Andrologie der Deutschen Gesellschaft für Urologie.

Wo können Sie sich zur Sterilisation beim Mann beraten lassen?

Wenn Sie sich sterilisieren lassen wollen, vereinbaren Sie einen ambulanten Beratungstermin in unserer Sprechstunde unter Tel: 089-85693-2132 und lassen Sie sich gemeinsam mit Ihrer Ehefrau/Partnerin bei uns ausführlich persönlich zur Sterilisation beim Mann beraten.

Wie funktioniert der Eingriff der Vasektomie in München?

Meist wird die Vasektomie in unserer Klinik in München ambulant in örtlicher Betäubung durchgeführt. Die Sterilisation selbst ist ein relativ einfacher Eingriff. Die Hodensackhaut wird örtlich betäubt, die Samenleiter durchtrennt und deren Enden verschlossen. Der kleine Schnitt wird zum Schluss zugenäht. Der gesamte Eingriff dauert etwa 30 Minuten.

Noch mehrere Wochen nach der Vasektomie können befruchtungsfähige Spermien in der Samenflüssigkeit vorhanden sein. Deshalb untersuchen wir nach dem Eingriff mehrmals (in der Regel 3 mal) Proben der Samenflüssigkeit (Ejakulat) unter dem Mikroskop nach Samenfäden und überprüfen so den Operationserfolg. Bis das Ejakulat frei von Spermien ist, müssen Paare zusätzlich verhüten.

Lässt sich eine Sterilisation beim Mann rückgängig machen?

Theoretisch lässt sich die Durchtrennung der Samenleiter durch eine komplizierte mikrochirurgische Operation beheben. Je länger der Eingriff zurückliegt, desto geringer sind allerdings die Chancen, den Mann wieder fruchtbar zu machen. Machen Sie sich also bewusst, dass Sie nach dem Eingriff mit großer Sicherheit keine eigenen Kinder mehr zeugen können.

Welche Komplikationen können bei der Männerverhütung auftreten?

Bei der Männerverhütung gibt es, wie bei jeder anderen Operation auch, Komplikationen, die eventuell auftreten können. Dazu zählen:

  • Verletzungen der Blutgefäße des Hodens
  • Nebenhodenentzündung
  • Infektionen
  • Knotige Ansammlungen von Spermien unterhalb der durchtrennten Stelle
  • Verwachsungen zwischen Samenleiter und Haut

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