Feigwarzen-Condylomata acuminata

Was sind eigentlich Feigwarzen?

Bei den Feigwarzen (Condylome) handelt es sich um eine hochansteckende Viruserkrankung, die durch so gennante humane Papillomviren (HPV) verursacht wird. Übertragen werden diese Viren fast ausschließlich durch sexuellen Kontakt. Aufgrund des hohen Infektionspotentials ist jedoch eine andere Übertragungsform (z.B. gemeinsame Benutzung eines Handtuchs) denkbar.

Wie erkennt man Feigwarzen?

Es entstehen ca. 2 Monate nach Ansteckung warzige Gebilde im Genitalbereich, die schnell zu großen flachen oder gestielten Wucherungen heranwachsen können. Man findet sie vor allem an Penis und Hodensack, an Scheide und Scheideneingang, um den After sowie selten auf der Mundschleimhaut. Gelegentlich treten die Condylome auch in der vorderen Harnröhre auf.
Bei Frauen verläuft die Erkrankung oft über lange Zeit unerkannt.

Wie behandelt man Feigwarzen?

Abgetragen werden die Warzen mit verschiedenen Laserverfahren bzw. mit Strom. Alternativ ist eine lokale medikamentöse Behandlung möglich. In jedem Fall muss auch hier der Geschlechtspartner untersucht und ggf. mitbehandelt werden, da die verantwortlichen Viren bei der Frau Gebärmutterhalskrebs hervorrufen können.

Die Entfernung der Condylome mit Laser oder Hochfrequenzstrom führen wir in der Regel in lokaler Betäubung durch. Bei ausgedehnten Befunden ist allerdings eine Teil- oder Vollnarkose notwendig. Zum Ausschluss von Harnröhrencondylomen führen wir eine Blasenspiegelung durch. Auch die Harnröhrencondylome können gelasert oder elektrisch entfernt werden. Hierzu ist allerdings eine kurze Narkose erforderlich. Alle Condylomentfernungen werden bei uns ausschließlich ambulant durchgeführt.

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