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Störungen der Zeugungsfähigkeit des MannesDerzeit bleibt jede 6. Ehe in Deutschland ungewollt kinderlos, in etwa 40 % ist die Ursache beim Mann zu suchen. Wenn sich nach einem Jahr trotz regelmäßigem, zyklusgerechten Geschlechtsverkehrs keine Schwangerschaft einstellt, sollte unbedingt neben der gynäkologischen Untersuchung der Frau auch eine urologische Abklärung des Mannes erfolgen. Was sind die Ursachen?
Welche Untersuchungen sind erforderlich?Nach der körperlichen Untersuchung und Bestimmung der Hormonwerte ist die Samenuntersuchung (Spermiogramm) Hauptbestandteil der Untersuchung. Aufgrund der großen Schwankungsbreite des Spermiogrammes sollte dieses mindestens zweimal durchgeführt werden. Eine Ultraschalluntersuchung der Hoden sollte routinemäßig und eine Dopplerultraschalluntersuchung bei Verdacht auf eine Krampfader fakultativ erfolgen. Diese Untersuchungen sind völlig schmerzfrei. Wie kann geholfen werden?In den meisten Fällen ist eine ursächliche Therapie der Fertilitätsstörung nicht möglich. Findet sich keine organische Ursache für die Unfruchtbarkeit, ist oft der schnellste und sicherste Weg zur Verwirklichung des Kinderwunsches die Einleitung einer künstlichen Befruchtung. Die Schwangerschaftrate beträgt dabei etwa 30 % bis 40 % pro Zyklus. Mit diese Methode können auch Männer ohne Samenzellen im Samenerguss Väter werden, wenn Samenzellen durch eine kleine Operation direkt aus dem Hodengewebe gewonnen werden können. Diese können entweder aus dem Nebenhoden (MESA) oder direkt aus dem Hoden (TESE) mikrochirurgisch entnommen werden. In diesen Fällen ist eine enge Zusammenarbeit mit einem reproduktionsmedizinischen Zentrum dringend anzuraten. In diesen Zentren arbeiten Urologen, Gynäkologen und Genetiker Hand in Hand. PDF-Datei: Andrologie |
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Urologische Klinik E-Mail: info@ukmp.de Anreise |