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Gibt es Warnsignale des Körpers?Leitsymptom ist eine in der Regel (80%) schmerzlose Blutbeimengung im Urin. Hinzu kommt ein verstärkter Harndrang, häufiger Harndrang oder eine im Ultraschall neu aufgetretene Nierenstauung. Wie wird ein Blasenkrebs festgestellt?Wenn bei Ihnen im Urin nur unter dem Mikroskop vereinzelt rote Blutkörperchen festgestellt werden, kann man mit speziellen chemischen Untersuchungen versuchen, Krebszellen im Urin nachzuweisen. Diese Teste (z.B. NMP-22 oder BTA) sind allerdings nicht spezifisch genug, um auf eine Blasenspiegelung zu verzichten. Ein weiterer Test zur Feststellung des Blasenkarzinoms im Urin ist eine molekular-biologische Methode die Zellen mit chromosomalen Veränderungen nachzuweisen. Die Spezifität dieses Tests (Urovisie, FiSH) beträgt 96%. Allerdings ersetzt auch dieser Test nicht die Blasenspiegelung. Bei begründetem Verdacht ist die Blasenspiegelung (Zystoskopie) nach wie vor die aussagekräftigste Methode zum Nachweis eines Blasentumors. Die Aussagekraft kann durch zusätzliche Anwendung der Fluoreszenztechnik (Photodynamische Diagnostik) noch verbessert werden. Zur Beurteilung des Befalls der oberen Harnorgane (Nieren, Harnleiter) ist eine Ultraschalluntersuchung (Sonografie) und eine Röntgenuntersuchung der Nieren mit Kontrastmittel (Infusionsurorgramm) unbedingt zusätzlich erforderlich.Unter Umständen, vor allem bei lokal ausgedehnten Blasentumoren, empfiehlt sich zusätzlich noch eine Computer- (CT) oder Magnetresonanztomografie (MRT) und eine Skelettuntersuchung.
PDF-Datei: Blasenkrebs |
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