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Was versteht man unter „Photodynamischer Diagnostik“ (PDD) und welche Vorteile bringt diese Methode mit sich?
Nach der endoskopischen Entfernung eines oder mehrerer Blasentumore kommt es häufig zu einem erneuten Tumorwachstum in der Harnblase (Rezidivtumor). Leicht können bei der endoskopischen Erstoperation kleinere Tumore übersehen werden. Die Tumore und ihre Vorstufen (z.B. Carcinoma in situ) unterscheiden sich häufig aber auch nicht von der normalen oder entzündlich veränderten Harnblasenschleimhaut. Unter der Leitung von Herrn Professor Kriegmair wurde ein Verfahren zur besseren endoskopischen Erkennung, insbesondere von aggressiven Tumorfrühstadien (Carcinoma in situ) entwickelt, die sogenannte „Photodynamische Diagnostik“ (PDD). Hierbei stellen sich nach Injektion eines speziellen Farbstoffes in die Harnblase die Blasentumore hellrot fluoreszierend im blauen Anregungslicht dar. Seit Einführung dieser Methode können Harnblasentumore rechtzeitiger erkannt und somit auch schneller behandelt werden. In einer ersten Studie konnte bestätigt werden, dass die Zahl der Patienten mit wiederholtem Tumorauftreten dadurch rückläufig ist. Wir wenden die PDD routinemäßig in unserer Klinik an. Beispiel 1:Nachweis einer aggressiven Blasenkrebsvorstufe (Carcinoma in situ)
Beispiel 2:Nachweis eines oberflächlich wachsenden Blasentumores
PDF-Datei: Blasenkrebs |
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