Urologische Klinik Dr. Castringius München - Planegg

 

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Was versteht man unter einer gutartigen Prostatavergrößerung?

Die Prostata des gesunden erwachsenen Mannes wiegt ca. 20 Gramm. Größe und Gewicht bleiben bis zum 45. Lebensjahr in etwa konstant. Die dann bei vielen Männern beginnende Vergrößerung der Prostata, die mit einer Gewichtszunahme bis zum Fünffachen des Ausgangswertes einhergehen kann, ist ein normaler Teil des Alterungsprozesses und muss nicht unbedingt Beschwerden verursachen. Ausgelöst wird der Wachstumsprozess wahrscheinlich durch eine Verschiebung im Hormonhaushalt des alternden Mannes.

Für die gutartige Vergrößerung der Prostata existieren viele Bezeichnungen. Ob Prostatahypertrophie, Adenom oder Altmännerkrankheit.

Da die Prostata von einer derben Haut umgeben ist, kann sich neu entstehendes Gewebe kaum nach außen ausdehnen. Stattdessen drückt es nach innen und verengt die Harnröhre. Wachsen die Prostatazellen ganz in der Nähe der Harnröhre, kommt es schon bald zu einer Verengung mit den typischen Beschwerden beim Wasserlassen, obwohl die Größenzunahme der Drüse vergleichsweise gering sein kann. Vermehrt sich das Drüsengewebe dagegen eher in den Randbereichen der Prostata, wird die Harnröhre nicht oder kaum eingeengt. Trotz einer durchaus massiven Volumenzunahme kann der Betroffene lange beschwerdefrei bleiben.

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