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Welche Symptome können auftreten?Erste Beschwerden werden vom Betroffenen oft erst wahrgenommen, wenn die Harnröhre schon so stark komprimiert ist, dass die Blase erschlafft. Dann kommt es zu typischen Veränderungen beim Urinieren:
Was sind die möglichen Folgen?In Abhängigkeit von der Schwere der Abflussbehinderung werden mehrere Stadien der BPH unterschieden: Im ersten Stadium ist der Beginn der Blasenentleerung verzögert und das Wasserlassen dauert merklich länger. Außerdem tröpfelt Urin nach. Eine weiter wachsende Prostata schränkt die normale Blasenfunktion spürbar ein. Der Patient klagt über ein Restharngefühl und muss insbesondere nachts mehrmals Wasser lassen. Wenn zuviel Restharn in der Blase verbleibt, treten gehäuft Blasenentzündungen auf. Im fortgeschrittenen Stadium kommt es zur so genannten Überlaufinkontinenz. Dabei kann die überdehnte Blase den Urin nicht mehr halten; ständiges Urintröpfeln ist die Folge. Im Spätstadium kann es zu einem Rückstau des Urins in die Nieren (Hydronephrose) kommen, was unbehandelt zum dialysepflichtigen Nierenversagen führt. Um den Schweregrad der Symptome einer gutartigen Prostatavergrößerung zu beurteilen, wurde der so genannte Internationale Prostata-Symptomenscore (IPSS) entwickelt. Letztlich handelt es sich um einen Fragebogen, der das Ausmaß der Abflussstörung messbar und vergleichbar macht Insgesamt sieben Fragen führen in ihrer Summe zu Punktwerten, die die Notwendigkeit therapeutischen Handelns zu erkennen helfen. PDF-Datei: BPH |
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