Urologische Klinik Dr. Castringius München - Planegg

 

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Wasserbruch des Hodens

(Hydrozele/Spermatozele/Funikulozele)

Unter einem so genannten Wasserbruch des Hodens, auch Hydrocele genannt, versteht man eine Wasseransammlung zwischen den Hodenhüllen, die zu einer störenden und manchmal auch schmerzhaften Vergrößerung des Hodensacks führt. Eine solche Vergrößerung kann auch durch eine Zyste im Bereich des Nebenhodens (Spermatozele) oder des Samenstranges (Funikulozele) hervorgerufen werden. Beides lässt sich einfach durch eine Ultraschalluntersuchung des Hodens erkennen.

Therapie:

Liegt bei einem Patienten eine Hydro- oder Spermatocele vor, die störend oder schmerzhaft ist, so kann man durch eine relativ kleine Operation die Vergrößerung zusammen mit einem Teil der Hodenhüllen entfernen.

Sehr kleine, einseitige Wasserbrüche können wir ambulant bzw. tagesklinisch operieren. Patienten mit größeren oder beidseitigen Brüchen müssen in der Regel 3-4 Tage stationär bleiben.

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