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Was versteht man unter einer Überlaufinkontinenz?Jede Form der Blasenentleerungsbehinderung durch anatomische Engstellen kann unbehandelt zu einer Überlaufinkontinenz führen. Neben angeborenen Engen wie Harnröhrenklappen spielen die vielen erworbenen Engen die größere Rolle. Hierzu gehören das Prostataadenom, die Blasenhalsenge, die Harnröhrenenge und der Prostatakrebs.Was macht man bei einer Überlaufinkontinenz?
Als Erstmaßnahme wird ein Blasenkatheter eingelegt. Daraufhin erfolgt eine sorgfältige Abklärung der Ursache. Entscheidend ist die rechtzeitige operative Beseitigung der mechanischen Entleerungsbehinderung. Eine Überlaufinkontinenz sollte möglichst vermieden werden. Ist sie einmal eingetreten, so besteht oftmals eine erhebliche strukturelle und funktionelle Schädigung des unteren und oft auch des oberen Harntraktes (z.B. Harnstauungsnieren). Nicht alle Veränderungen sind reversibel. Eine Instabilität des Blasenentleerungsmuskels mit wiederum auftretender Dranginkontinenz kann längere Zeit bestehen bleiben. PDF-Datei: Inkontinenz |
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