Urologische Klinik Dr. Castringius München - Planegg

 

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Wie wird ein Nierenkrebs festgestellt?

Besteht der Verdacht auf Nierenkrebs führt der behandelnde Arzt eine Ultraschalluntersuchung, eine Röntgenuntersuchung der Nieren mit Kontrastmittel, eine Computertomographie des Bauchraumes (Röntgenschichtaufnahme) und zum Ausschluss von möglichen Tochtergeschwulsten der Lunge eine Röntgenuntersuchung der Lunge durch.

Wie wird der Nierenkrebs behandelt?

Die Behandlung des Nierenkrebses richtet sich nach der Ausdehnung des Tumors. Bei rechtzeitiger Erkennung und Behandlung kann Nierenkrebs heute mit hoher Wahrscheinlichkeit geheilt werden.
Die Operation ist die einzige auf Dauer heilende (kurative) Therapie. Bei der nierenerhaltenden Operation wird lediglich der tumortragende Teil der Niere mit einem ausreichenden Sicherheitsabstand entfernt. Diese Operationsart kommt bei kleinen Tumoren (bis maximal 4 cm) und bei Patienten mit nur einer Niere oder mit eingeschränkter Nierenfunktion zum Einsatz.

Die Standardtherapie bei größeren oder sehr ungünstig gelegenen Tumoren ist die komplette Entfernung der befallenen Niere über einen Bauchschnitt (transperitoneale Tumornephrektomie).

In der gleichen Operation werden in der Regel die unmittelbar benachbarten Lymphknoten und unter Umständen auch die Nebenniere entfernt. Auch diese Organe werden gleich nach der Operation vom Pathologen auf mögliche Krebsabsiedelungen (Metastasen) untersucht.

In seltenen Fällen ist der Nierentumor lokal schon so weit fortgeschritten, dass er über die Nierenvene in die untere große Hohlvene oder gar schon in den Herzvorhof eingewachsen. In solch einer komplizierten Situation erfolgt die Entfernung der betroffenen Niere gemeinsam mit einem Herzchirurgen.

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