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Bluttransfusion

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Die Indikation zur Bluttransfusion wird in der Urologischen Klinik München-Planegg grundsätzlich sehr streng gestellt. Sie ist im Wesentlichen abhängig vom aktuellen Hämoglobinwert (roter Blutfarbstoff), bestehenden Vorerkrankungen und dem intraoperativen Blutverlust.
Blutarmut ist ein starker Risikofaktor für eine erhöhte Krankenhaussterblichkeit und zahlreiche gesundheitlichen Komplikationen. Ziel unseres Patient Blood Management-Konzeptes ist es, unsere Patienten optimal auf die Operation vorzubereiten und patienteneigene Blutressourcen unter Einsatz modernster Methoden bestmöglich aufzubauen, intraoperativ zu schonen und auszuschöpfen.

Konkret wird an unserer Klinik im Vorfeld von Operationen überprüft, ob eine Blutarmut vorliegt und ob diese behandelbar ist. Eine häufige Form von Blutarmut beruht z.B. auf Eisenmangel. In diesem Fall wird durch die Gabe von Eisen vor der Operation dem Körper ermöglicht, wieder mehr eigenes Blut zu bilden und die eigenen Blutressourcen rechtzeitig zur Operation zu stärken.

Ebenso wichtig für die Prophylaxe und die effiziente Therapie perioperativer Blutungen ist ein adäquates und sorgfältiges Gerinnungsmanagement. Darüber hinaus wird während der Operation blutsparend gearbeitet.

Es darf in diesem Kontext jedoch nicht vergessen werden, dass Fremdblut oftmals lebensrettend ist und es aus diesem Grund nicht möglich ist, völlig auf den Einsatz von Bluttransfusionen zu verzichten.
Dank der heutigen strengen Richtlinien zur Herstellung und Verabreichung von Blutprodukten birgt eine Bluttransfusion heute deutlich geringere Risiken als früher.