Akute Harnröhrenentzündung (Urethritis)

Die Entzündung der Harnröhre wird Urethritis genannt. Die häufigsten Formen sind hier die mechanische Urethritis, wie sie bei Dauerkatheterträgern zu finden ist, und die infektiöse Urethritis. Die infektiösen Harnröhrenentzündungen werden über Sexualkontakte übertragen, so dass als Erreger die bekannten sexuell übertragbaren Keime wie Gonokokken, Chlamydien, Ureaplasmen, Mykoplasmen, Trichomonaden sowie teilweise auch Pilze und Herpes-simplex-Viren zu finden sind.

Da die Erkrankung im akuten Stadium mit Harnröhrenausfluss einhergeht, lassen sich die Erreger bzw. Entzündungszellen anfangs im Ausflusssekret, später auch noch im Harnröhrenabstrich oder Anfangsurin nachweisen. Im weiteren Verlauf klagen die Patienten über Brennen in der Harnröhre, Schmerzen beim Wasserlassen und evtl. auch blutigen Urin. Häufig zeigt sich die äußere Harnröhrenmündung gerötet. Die Erkrankung erfordert eine möglichst testgerechte antibiotische Therapie sowohl des Patienten als auch die Mitbehandlung des Sexualpartners. Als Spätfolge droht in diesen Fällen die narbige Verengung der Harnröhre.

Wo finde ich weitere Informationen zum Thema „Harnwegsinfektionen“?

Ausführliche Hinweise und Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Urologie erhalten Sie im Internet unter dem Link „Patienteninformation“: www.dgu.de

  

Zur Themenübersicht   Infektiologie

PDF-Datei: Infektiologie PDFButton

 

Footer-Facebook
Fotter-Broschuere
Footer-DekraISO
© 2016 Urologische Klinik München - Planegg        russland
Ein Unternehmen der Fachkliniken München AG