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Urologische Klinik München - Planegg
Wir helfen Ihnen
gesund zu werden

Urologische Klinik - Urologen München - Planegg

Unser Anliegen ist die medi­zi­nische Be­hand­lung auf höchs­tem Nive­au und ein Ser­vice, der auch höchs­ten Ansprü­chen ge­recht wird. Dabei steht der Pa­tient mit seinen indivi­duellen Bedürf­nissen im Mittel­punkt.

Prof. Dr. med. Martin Kriegmair,
Dr. med. Ralph Oberneder

Wir wissen, dass für viele Menschen der Gang in ein Krankenhaus oft mit großen Ängsten und Sorgen verbunden ist. Deshalb fühlen wir uns in besonderem Maße dazu verpflichtet, für unsere Patientinnen und Patienten eine Umgebung zu schaffen, in der sie sich rundum wohl fühlen. Unsere Patienten sollen immer spüren, dass sie und ihre Sicherheit im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen.

Als hochmoderne Fachklinik bieten wir neben unserem chirurgischen Können und langjähriger OP-Erfahrung die neuesten OP-Techniken (u. a. Roboter-assistierte Eingriffe). Durch die Zusammenfassung unseres Fachwissens in sogenannten Kompetenzzentren gewährleisten wir eine hochspezialisierte Versorgung.

Ein auf unsere Patienten maßgeschneidertes Behandlungskonzept ist uns dabei ein besonderes Anliegen. Fürsorgliche Mitarbeiter und ein komfortables, ansprechendes Ambiente sollen Ihnen helfen rasch zu genesen.

Medizinische Fragen?
Wir helfen Ihnen gerne:

MO - FR: 10:00 – 17:00 Uhr,
DO: 13:00 – 20:00 Uhr

Aktuelles

Team

Oktober 2020

Prof. Dr. med. Martin Kriegmair zum DGU-Präsidenten 2022 - 2023 gewählt

Prof. Kriegmair DGU-Präsident

In unserem Jubiläums­jahr wird Prof. Dr. med. Martin Kriegmair nun die höchste Ehre eines deutschen Uro­logen zuteil:
die DGU-Präsident­schaft 2023

Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) ist eine 1906 gegründete deutsche wissen­schaftliche Fach­gesell­schaft für Urologie

In ihr vereinigen sich Urologinnen und Urologen sowie urologisch inter­essierten Ärztinnen und Ärzten sowie in der Urologie tätigem Assistenz- und Pflege­personal. Die Gesell­schaft hat momentan über 7.000 Mit­glieder.

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In unserem Jubiläums­jahr wird Prof. Dr. med. Martin Kriegmair nun die höchste Ehre eines deutschen Urologen zuteil:

die DGU-Präsidentschaft 2023

Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) ist eine 1906 gegründete deutsche wissenschaftliche Fachgesellschaft für Urologie.

In ihr vereinigen sich Urologinnen und Urologen sowie urologisch interessierten Ärztinnen und Ärzten sowie in der Urologie tätigem Assistenz- und Pflegepersonal. Die Gesellschaft hat momentan über 7.000 Mitglieder.

Die DGU dient der Förderung von Wissenschaft, Lehre, Fort- und Weiterbildung, klinischer Zusatzweiterbildungen und Krankenversorgung auf dem Gebiet der Urologie.

Seit 1867 treffen sich Urologen zum wissenschaftlichen Austausch auf internationaler Ebene im Rahmen ihrer Jahrestagung, verbunden mit einem medizinischen Kongress, welcher mit bis zu 7.000 Teilnehmern, der größte deutschsprachige und weltweit drittgrößte Urologenkongress ist.

Es freut uns sehr, dass unser Klinikdirektor Prof. Dr. med. Martin Kriegmair mit deutlicher Mehrheit zum Vize-Präsidenten 2020 - 2022 sowie zum Präsidenten 2022 - 2023 gewählt wurde und somit das höchste Amt eines Urologen in Deutschland übernimmt.

Wir gratulieren!

Fortbildung

September 2020

Fortbildung „Nebennierentumore – diagnostische Odysee“

Nebennierentumore

Unsere Assistenzärztin Dr. med. Gloria Brüwer referierte über den Tumor der Neben­niere (Inziden­talom). Ein Inziden­talom ist eine zufäl­lig entdeckte Raum­forderung der Neben­niere mit einer Größe von < 1 cm, welches meis­tens im Rahmen der Bild­gebung bei Beschwerden oder im Rahmen von Nach­sorge­unter­suchungen (Ultra­schall, CT, MRT) ent­deckt wird.

In der Fort­bildung wurde ausführlich über die jeweiligen Differential­dia­gnosen gesprochen und es wurde ein diagnos­tischer Algo­rithmus vorgestellt, mit dem syste­matisch die Enti­tät eines Neben­nieren­tumors festge­stellt werden kann. Dadurch lässt sich schnellst­möglich die ent­sprechende Thera­pie (Medika­mente vs. Opera­tion) ein­leiten.

Weitere Informationen

Spende

August 2020

Ein kleiner Bär mit ganz großer Wirkung

Wir freuen uns, die wunder­bare Initia­tive von "Kleine Patienten in Not e.V." unter­stützen zu können.
Mit der Initiative "Trost spenden" kann Kindern in Not­fall­situa­tionen ge­holfen werden. Der Hilfs­bot­schafter, Benny der Tröster­bär, gibt Kindern ein Gefühl von Geborgen­heit, spendet Kraft und Zuver­sicht. An ihm können sie sich fest­halten.
Damit kein Kind in Not mehr alleine ist, werden Spenden gesammelt, um Rettungs­wagen, Kinder­kliniken und viele andere Einrich­tungen mit Bären auszustatten.
www.trost-spenden.de/trösterbär-benny.

Team

Juli 2020

Vorstellung des Koopera­tiven Chef­arzt­modells

Vorstellung des Kooperativen Chefarztmodells

In der Hochleistungs­medizin erfahren einzelne Fach­bereiche zunehmend eine weiter­gehende Spezia­lisierung.

Diesem Umstand wollen wir Rech­nung tragen und führen in unserer Klinik ein koopera­tives Chef­arzt­modell ein. Dieses System erlaubt es uns, zukünf­tigen Heraus­forder­ungen auf höchstem Niveau begegnen zu können.

Weitere Informationen

Team

Mai 2020

Neuer Chefarzt robotische Uro-Chirurgie

Dr. med. Georg Schön

Wir freuen uns sehr, mit Dr. med. Georg Schön einen renommierten Medi­ziner als Chef­arzt für robo­tische Uro-Chirur­gie gewinnen zu können. Vor mehr als 10 Jahren spezia­lisierte sich Dr. Schön auf die minimal-invasive bzw. roboter­assistierte urologische Chirurgie und bringt dank einer Vielzahl von mehreren Tausend Eingriffen am Operations­roboter da Vinci® einen großen Erfahrungs­schatz mit.
Zudem ist er maß­geblich an der Ausbildung vieler euro­päischer Teams in der Robote­rchirurgie beteiligt. Sein Wissen teilt er in mehr als 25 Lehr­filmen, für die er bereits mehr­fach den Film­preis der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) erhalten hat.

Mehr über Dr. med. Georg Schön

TV

Februar 2020

Spiegel-TV-Reportage:

Das Jahr der Veränderung - Endlich im richtigen Körper

25.02.2020, 23:10 Uhr SAT.1

Zentrum für Rekonstruktive Urogenitalchirurgie

Spiegel-TV-Repor­terin Kathrin Sänger beglei­tet 3 junge Menschen, die das Ge­fühl haben, im fal­schen Kör­per geboren zu sein. Sie ent­schließen sich zu einer medi­zini­schen Behand­lung. Darunter auch ein Pa­tient unserer Klinik. Es waren span­nende Dreh­ar­beiten, bei denen Chef­arzt Dr. Liedl als Leiter unseres Zentrums für Rekon­struk­tive Uro­geni­tal­chirur­gie als Inter­view­part­ner zur Verfügung stand.

Fortbildung

Februar 2020

Fortbildung Febrile Neutropenie

Fortbildung Febrile Neutropenie
© wikimedia/Blausen Medical
(CC BY-SA 4.0)

Die febrile Neutro­penie ist ein Ersatz­begriff für eine schwere Infek­tion. Ins­besondere Tumor­pat­ienten kön­nen unter einer Chemo­thera­pie dieses Krank­heit­sbild ent­wickeln. Hier­bei ist die Funk­tion und Bil­dung von Blut­zellen aus den Stamm­zellen des Knochen­marks unter dem Ein­fluss von zyto­toxi­schen Arznei­stoffen ge­stört. Unter anderem sinken die Leuko­zyten­zahlen im Blut ab. Eine zugrunde­liegende Infek­tion muss rasch er­kannt und thera­piert werden.
Frau Srnova aus dem Anti­biotic-Steward­ship-Team der Urologischen Klinik München-Planegg stellte hierzu die aktuellen Leit­linien, sowie einen haus­adaptier­ten Algo­rith­mus für die Be­hand­lung dieses Krank­heits­bildes vor.

Fortbildung

Dezember 2019

Blasenkarzinom - Hämaturie

Blasenkarzinom Haematurie

In einer ärzt­li­chen Fort­bildung wurden die aktu­ellen Diagnose­empfeh­lungen nach einem Leit­arti­kel der Fach­zeit­schrift „Ärzte­blatt“, sowie den aktu­ellen DEGAM S1 Leit­linien und der S3 Leit­linie zur Früh­erken­nung und Be­hand­lung des Blasen­karzi­noms bezüg­lich der Ab­klä­rung einer Häma­turie be­leuch­tet.

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Blasenkarzinom - Hämaturie

Hierbei wurde explizit auch ein Exkurs in die inter­nistisch/nephro­logischen Differential­diagnosen unter­nommen und die empfoh­lenen Diagnostik­schritte auch im Ver­gleich mit inter­nationalen Empfeh­lungen erör­tert.

Allgemein sollte eine Mikro­häma­turie (nicht sicht­bares Blut im Urin) differenzial­diagnos­tisch mittels Urin­mikros­kopie in eine glomeru­läre bzw. eine nicht­glomeru­läre Ur­sache unter­teilt und hernach der jewei­ligen Fach­diszi­plin zur weiter­führenden Dia­gnos­tik zuge­führt werden.

Eine Makrohämaturie (sicht­bares Blut im Urin) sollte zum Aus­schluss eines Mali­gnoms immer weiter­führend abge­klärt werden.

Mehr zum Thema Blasenkrebs

Aktuelles für Fachkreise

Fachkreise

Absage Winterworkshop

Mit großem Bedauern sind wir gezwungen aufgrund des Infektionsgeschehens und der zu befürchtenden erneuten Verschlechterung der Situation im Herbst und Winter unseren Winterworkshop abzusagen.

Dies schmerzt uns umso mehr, als dass wir gerne im Januar 2021 unser 30-jähriges Jubiläum gefeiert hätten. Die Sorge um die Gesundheit unserer Gäste, Referenten und Mitarbeiter lässt uns jedoch keine andere Wahl. Wir werden anstatt dessen ausgewählte Update Vorträge online stellen und diese mit einem Fragen Modul versehen, so dass auch CME Punkte generiert werden können.
Wir hoffen sehr auf Ihr Verständnis und dass Sie uns treu bleiben und freuen uns heute schon auf den nächsten Winterworkshop im Januar 2022.

Metastasiertes-PCa-Formen
November 2020

Formen des metastasierten Prostatakarzinoms

Man unterscheidet unter­schied­liche For­men des meta­sta­sier­ten Prostata­karzinoms, in denen jeweils unter­schied­liche Therapie­regimes zum Ein­satz kommen. Im meta­sta­sierten kas­trations­naiven Pro­stata­karzinom, einer Phase, in der der meta­sta­sierte Prosta­krebs noch gut auf die Hormon­therapie anspricht, hat man früher eine all­einige Hormon­therapie pro­pagiert.
Oktober 2020

PI-RADS in der Prostata-Karzinom Detektion – Was muss der Urologe wissen?

Die multipara­metrische MRT hat mittler­weile einen sehr großen Stellen­wert bei der Detek­tion von klinisch rele­vanten Prostata­karzi­nomen. Um die angefer­tigten MRT Bilder einheit­lich und nach einem genauen Schema zu beurteilen, wurde das „Prostate Imaging Reporting and Data System (PI-RADS, Version 2.1)“ eingeführt.
September 2020

Diagnostik und Therapie der Interstitiellen Zystitis (IC/BPS)

Die Interstitielle Zystitis ist defi­niert als eine nicht­infek­tiöse, chro­nische Harn­blasen­erkrankung, die von dem Symptom­kom­plex Schmer­zen, häufigem Wasser­lassen tags­über (Pollakisurie) und nachts (Nyktu­rie), sowie von impera­tivem Harn­drang in unter­schied­licher Aus­prägung der Symp­tome ge­prägt ist.
August 2020

Peritonealflap bei roboter­assistierter radikaler Prostatektomie

Mit jährlich knapp 61 000 Neuer­krank­ungen ist das Prostata­karzinom die häufigste Tumor­erkrankung bei Männern in Deutsch­land. Im lokal begrenztem Sta­dium kann gemäß S3- Leit­linie ...
Juli 2020

Rezidivprophylaxe der Urolithiasis

Als Urolithiasis wird die Bildung von Konkre­menten (Harn­steinen) der Niere bzw. der ablei­tenden Harn­wege bezeichnet. Die Harn­stein­erkrankung zählt weltweit zu einer der häufigsten Erkran­kungen.
Juni 2020

Das metastasierte Prostatakarzinom – ein Überblick über die aktuellen Therapieoptionen

Das Prostata­karzinom (PCA) ist mit 25,4 % aller diagnos­tizier­ten Krebs­erkrank­ungen die häufig­ste Krebs­er­krankung und die zweit­häufigste Krebs­todes­ursache bei Männern in Deutsch­land.
Mai 2020

Risiko-Faktoren und Adjuvante Therapie beim Seminom des Hodens im klinischen Stadium I

Maligne Hodentumoren treten vor­nehmlich bei jungen Män­nern zwischen dem 20. und 50. Lebens­jahr auf und kön­nen verschie­dene histo­logische Tumor­enti­täten auf­weisen.
April 2020

Hodentumor – der Tumor des jungen Mannes

Hodentumore sind die häufig­ste Tumor­erkran­kung bei Männern zwischen 20 und 44 Jahren. Ins­gesamt haben Hoden­tumore eine sehr gute Pro­gnose und zählen zu den Tumo­ren mit den höchsten Über­lebens­wahr­schein­lich­keiten.
März 2020

Aktuelle Probleme beim Einsatz von Antibiotika

Am 28.01.2020 stellte das Anti­biotic Steward­ship (ABS) Team im Rah­men des jähr­lichen Uro­logi­schen Winter­work­shops in Leo­gang ein Maß­nahmen­bündel zur Ver­besser­ung des Anti­biotika­ein­satzes im kli­nischen All­tag vor.
Februar 2020

Hämaturie

Eine Hämaturie wird defi­niert, als eine Blut­bei­mengung von Blut im Urin. Diese kann sowohl sicht­bar (Makro­häma­turie) als auch un­sicht­bar (Mikro­häma­turie) sein.
Januar 2020

Systemische Therapie beim metasta­sierten Urothel­karzinom der Harn­blase

Das Urothelkarzinom der Harn­blase (Blasen­krebs) ist mit ca. 30.000 Neu­erkrank­ungen pro Jahr nach dem Prostata­karzinom der zweit­häufig­ste uro­logische Tumor.
Dezember 2019

Gibt es Alternativen zum PSA-Test?

Das Prostata­spezi­fische Antigen (PSA) ist ein Enzym, welches der Samen­flüssig­keit des Mannes beim Samen­erguss bei­gemischt wird. Ein gewisser Anteil des PSA gelangt ins Blut und kann dort im Serum gemessen werden.
Dezember 2019

Die Rolle der loka­len Thera­pie des Primär­tumors bei der Be­hand­lung des oligo­meta­sta­sier­ten Pro­stata­kar­zinoms

Prostatakrebs ist die häufigste Krebs­erkrank­ung und die zweit­häufig­ste Krebs­todes­ursache bei Männern in Deutsch­land.
November 2019

Patient Blood Management (PBM) - Rund eine Million Blutkonserven vermeidbar

Deutschland benötigt so viel Spender­blut pro Kopf wie kein anderes Land. Allein im Jahr 2017 wurden hierzu­lande mehr als 3,2 Millio­nen Blut­konser­ven einge­setzt.
Oktober 2019

„Testosterontherapie steigert nicht das Risiko für Prostatakrebs“

Die Ursachen eines Testo­steron­mangels sind viel­fältig und die Symp­tome meist sehr unspezi­fisch. Beispiels­weise kommt es im Alter physio­lo­gisch zu einem Ab­sinken des Testo­steron­spiegels („Alters­hypo­gonadis­mus“).
September 2019

Niedrig-Risiko-Prostatakarzinom:
Aktive Überwachung oder aktive Therapie?

Der bösartige Prostata­krebs (PC) ist die häufigste Krebs­erkrankungen und die zweit­häufigste Krebs­todes­ursache bei Männern in Deutschland. Die Prognose des PC ist insgesamt gut: die relative 5-Jahres- bzw. 10-Jahres-Überlebens­rate liegt bei 91% bzw. 90%.
August 2019

Medium- and Long-Term Outcome of Prostate Artery Embolization for Patients with BPH

Die gutartige Prostata-Hyperplasie (BPH) ist der häufigste gutartige Tumor bei Männern. Mehr als 50% der Männer im Alter über 60 Jahren leiden unter einer BPH. Die Inzidenz steigt mit zunehmendem Alter.
Juli 2019

CARMENA – Das Ende der zytoreduktiven Tumornephrektomie?

Das Nierenzellkarzinom gehört mit etwa 15 000 Neuerkankungen im Jahr zu den 10 häufigsten Krebsdiagnosen in Deutschland. Aufgrund der vermehrt eingesetzten bildgebenden Verfahren wie Kernspin- und Computertomographie werden auch kleine Tumore heute sehr früh entdeckt.
Juni 2019

Blasenfunktionsstörungen - Anticholinergika, Mirabegron, Botox - Was hilft welchem Patienten?“

Unter dem Begriff „Harninkontinenz“ versteht man jede Art des unfreiwilligen Urinverlustes. In der Gesamtbevölkerung leiden ca. 25 % an einer Harninkontinenz, Prävalenz steigend mit dem Alter.
Mai 2019

„PSMA-radioguided surgery“ – Alternative beim lokalisierten Prostatakarzinomrezidiv?

Patienten, die nach der Erstdiagnose eines Prostatakarzinoms eine kurative Therapie erhalten haben, zum Beispiel in Form von einer radikalen Prostatektomie oder einer Bestrahlung, werden nach Beendigung der Behandlung der Krebsnachsorge zugeführt.
April 2019

Molekulare Bildgebung in der Onkologie mittels PET

Die Positronen-Emissionstomographie (PET) ist ein bildgebendes Verfahren der Nuklearmedizin, bei der zusätzlich zur Computertomographie (CT) oder zur Magnetresonanz-Tomographie (MRT) sogenannte Tracer eingesetzt werden, um anatomische und molekulare Informationen simultan zu erfassen.
März 2019

Chemotherapie beim muskelinvasiven Urothelkarzinom der Harnblase

Das Urothelkarzinom der Harnblase (Blasenkrebs) ist mit ca. 30.000 Neuerkrankungen pro Jahr nach dem Prostatakarzinom der zweithäufigste urologische Tumor.
Februar 2019

Aktive Überwachung beim kleinen bösartigen Nierentumor

Unter bestimmten Bedingungen kann ein bösartiger Nierentumor auch aktiv überwacht werden, „Active Surveillance“ genannt.
Januar 2019

Aquablation – ein Zukunftsmodell?

Mittlere bis schwere Miktions­beschwerden aufgrund einer vergrößerten und gutartigen obstruktiven Prostata sind bei etwa 30% der über 50-jährigen Männer vorhanden. Mit steigendem Lebensalter nimmt der Prozentsatz deutlich zu.
Dezember 2018

Infektiöse Endokarditis

Der Begriff „Endokarditis“ bezeichnet eine Entzündung der Herz­innen­wand, des sogenannten Endokards. Zumeist sind Bakterien wie Strepto­kokken, Staphylo­kokken oder Entero­kokken an der Entstehung einer Endo­kardi­tis beteiligt.
November 2018

Sepsis – Ein sehr ernstzunehmendes Krankheitsbild!

Die Sepsis, im Volksmund fälsch­licher­weise auch als „Blut­vergiftung“ bezeichnet, ist eine nicht selten lebens­bedrohliche Erkrankung und hat im Jahr 2016 eine neue Definition erfahren.
Oktober 2018

Hochrisiko Prostatakarzinom – wenn bestrahlen, dann intensiv!

Das Prostatakarzinom ist mit 25,4 % aller diagnosti­zierten Krebs­erkrankungen die häufigste Krebs­erkrankung des Mannes in der Bundes­republik Deutsch­land. Jährlich erkranken etwa 60.000 Männer in Deutsch­land neu an diesem Tumor.
September 2018

Harndrangbeschwerden bei Frauen können durch vaginalen Prolaps verursacht und durch adäquate Prolapskorrektur chirurgisch geheilt werden

In der groß angelegten multiz­entrischen Propel-Studie hat Herr Dr. med. Bernhard Liedl von der Urologischen Klinik München-Planegg zusammen mit europäischen und amerika­nischen Becken­boden­chirurgen die funktionellen Effekte einer netz­gestützten vaginalen Prolaps­korrektur untersucht.
August 2018

Neue S3-Leitlinie: Unkomplizierte Harnwegsinfektion

Unkomplizierte Harnwegs­infektionen zählen zu den häufigsten Infek­tionen und führen daher zu einem hohen Anti­biotika­ver­ord­nungs­volumen. Das höchste Anti­biotika­ver­ord­nungs­volumen nach Tages­dosen pro Arzt weisen HNO- und Kinder­ärzte auf, gefolgt von Uro­logen, Haut- und Haus­ärzten. Hierbei gilt es zu be­achten, dass das Resistenz­niveau von Erregern un­kompli­zierter Harnwegs­infek­tionen in den ver­gang­enen Jahren deut­lich ge­stiegen ist.
Juli 2018

Urologische Notfälle - Priapismus

Der Priapismus ist eine über 2 Stunden bestehende Dauer­erektion. Insgesamt ist es ein seltener Notfall mit einer Inzidenz von 1-3/100000. Risiko­faktoren für einen Pria­pismus sind die Sichel­zell­anämie (20%) oder eine Schwell­körper­injektions­therapie mit Prosta­glandinen. Auch weitere Medikamente (Psycho­pharmaka, Analgetika, Anti­hyper­tensiva, Antiepileptika) und Drogen­konsum können einen Pria­pismus auslösen. In 30% der Fälle bleibt die Ursache jedoch ungeklärt.
Juni 2018

Urologische Notfälle - Nierentrauma

ei schweren Traumata ist die Niere das am häufigsten mitbeteiligte urologische Organ. Dabei findet eine Verletzung der Niere in der überwiegenden Zahl der Fälle (ca. 80%) im Rahmen von Poly­traumata statt. Die Verletzungs­art ist zumeist stumpfer Natur, die Unfall­mechanismen typischer Weise Anprall- oder Dezelerations­traumata (z.B. Verkehrs­unfall, Absturz­trauma).
Mai 2018

Behandlung von Narbenhernien (Narbenbrüchen)

Narbenhernien treten als Folge operativer Zugänge im Bauch­raum auf und gehören zu den häufigsten Kompli­kationen bei abdomi­nellen Eingriffen. Etwa 50.000 Narben­hernien­operationen werden pro Jahr in Deutsch­land durchgeführt.
April 2018

Geschlechtsangleichende Operationen Frau zu Mann

Bei der Geschlechts­identitäts­störung (Gender­dysphorie, früher Trans­sexua­lismus) handelt es sich um eine psycho­logische bzw. medizi­nische Diagnose für Menschen, die sich nicht mit ihrem Zuweisungs­geschlecht (welches Kindern bei Geburt zugewiesen wird) identifizieren können. Neben psycho­therapeutischen Therapie­ansätzen besteht die Therapie aus hormonellen sowie als letzte Instanz aus operativen Maßnahmen.
März 2018

Optimale Therapiesequenz beim metastasierten Prostatakarzinom

Die Therapie des meta­stasierten Prostata­karzinoms ist weltweit ein Gegenstand intensiver Forschungs­tätigkeit. Eine Heilung kann im Stadium einer meta­stasierten, das heißt in andere Organe oder entfernte Lymph­knoten streuender Erkrankung, den Betroffenen leider nicht in Aussicht gestellt werden.
Jedoch haben die Erkenntnisse der letzten Jahre die Behandlung des metastasierten Prostata­karzinoms revolutioniert und die Prognose deutlich verbessert.
Februar 2018

PSA-Rezidiv nach Radikaler Prostatektomie

Der PSA-Wert, sein Verlauf und sein Quotient gelten in der Urologie als unabding­bare Parameter bei der Vorsorge, sowie bei der Nachsorge eines Prostata­karzinoms. Beim Vorliegen eines lokal begrenzten Prostata­karzinoms werden standardmäßig unterschiedliche Therapie­verfahren angewendet. Dazu zählen, unter anderem, die radikale Prosta­tektomie mit Lymph­adenektomie. Bei mehrmaligem post­operativen PSA-Anstieg spricht man von einem bio­chemischen Rezidiv. Dies kann durch ein Lokal­rezidiv bzw. durch Fern­metastasen bedingt sein.
Januar 2018

Die Prostata-Arterien Embolisation (PAE) - Eine kritischer Bericht über eine alternative Behandlungs­möglichkeit des benignen Prostata­syndroms (BPS)

Die Prostata spielt bei vielen Männern im fortge­schrittenen Alter eine wichtige Rolle, da diese mit dem lebenslangen Einfluss des Männer­hormons Testo­sterons stetig wächst und dabei auch zu zunehmender Beschwerde­symptomatik bei der Miktion führen kann.
Dezember 2017

Urologische Erkrankungen in der Schwangerschaft

Während der Schwanger­schaft können an urologischen Erkrankungen die asympto­matische Bakteriurie (ASB), die akute Zys­titis, Pyelone­phritis oder Urolithiasis auftreten und behandlungs­bedürftig werden.
November 2017

Erste Europäische Leitlinie zum Nebennieren-Inzidentalom

Raumforderungen der Neben­nieren (NN) gehören zu den häufigsten menschlichen Tumoren überhaupt. Heutzutage werden sie zumeist als sogenannte Inziden­talome diagnos­tiziert.
Übersicht über die aktuellen Leit­linien­empfehlungen zur Diagnostik und Therapie des Neben­nieren-Inzidentaloms.
Oktober 2017

Durch Nierenteil­resektion beherrschbare Tumore

Bei der Nierenteil­resektion handelt es sich um eine Operations­methode, deren Ziel die Entfernung von Nieren­tumoren bei gleichzeitigem best­möglichen Erhalt der Nieren­funktion ist. Im Gegensatz zur vollständigen Entfernung der Niere, der sogenannten „Tumor­nephrektomie“, verbleibt bei der Nieren­teil­resektion der gesunde und noch funktions­fähige Anteil der Niere im Körper.
September 2017

S3-Leitlinie zum Harnblasenkrebs

Ende des Jahres 2016 hat das Leit­linien­programm Onkologie erstmals eine S3-Leitlinie zur Frü­herkennung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Harn­blasen­karzinoms vorgelegt.
Die Leit­linie entstand durch die Feder­führung der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der Inter­disziplinären Arbeits­gemeinschaft BlasenCarcinom der DKG e.V. (IABC).