Welche anderen Behandlungsmöglichkeiten gibt es neben der Prostataoperation beim lokal begrenzten, nicht metastasierten Prostatakrebs?

Bestrahlung der Prostata

Dabei werden die Krebszellen in der Prostata durch hochenergetische ionisierende Strahlen (Hochvolt) abgetötet. Dies kann auf zwei unterschiedliche Arten geschehen:

  1. Bestrahlung der Prostata von außen über die Haut (perkutan). Diese wird in einer strahlenmedizinischen Fachpraxis oder einer entsprechenden Abteilung in einem Krankenhaus vom Strahlentherapeuten durchgeführt.

    Die Bestrahlung wird dabei nur mit kleinen Einzeldosen über einen längeren Zeitraum durchgeführt. Das hat sich als effektiver und nebenwirkungsärmer erwiesen.
    Die gesamte Behandlung dauert im Schnitt ca. 6 Wochen und kann ambulant erfolgen.
  2. Bestrahlung der Prostata von innen mittels sog. Seeds (Brachytherapie). Dabei werden vom Urologen in der Regel in einer Vollnarkose Kurzzeit-Radioisotope in Form sog. "seeds" (englisch: Samenkörner“) über den Damm in die Prostata eingesetzt, wo sie in hoher Dosis kurzfristig ihre Wirkung entfalten. Die Reichweite der radioaktiven Seeds beträgt nur wenige Millimeter, so dass es trotz der relativ hohen Gesamtdosis kaum zu Nebenwirkungen auf das benachbarte gesunde Gewebe kommt.

Weitere Informationen zur Brachytherapie erhalten Sie in unserem Infoflyer:
LDR-Brachytherapie: Schonende Alternativtherapie beim Prostatakarzinom - 
Die permanente Seed-Implantation

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