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Prävention und Früherkennung

  
Medizinisches Spektrum Urologische Klinik München-Planegg

Prävention

Verzicht auf das Rauchen

Das Wissen über die Schädlichkeit des Rauchens und das erhöhte Risiko für Lungenkrebs oder Herzkreislauferkrankungen wie Herzinfarkte, Schlaganfälle und sonstige Gefäßerkrankungen gehört inzwischen zur Allgemeinbildung. Weniger bekannt hingegen ist, dass neben dem Lungenkrebs auch der Blasenkrebs (und der Krebs der oberen ableitenden Harnwege wie Nierenbecken und Harnleiter) durch das Rauchen verursacht wird. Etwa die Hälfte der Fälle beim Blasenkrebs sind direkt auf das Rauchen zurückzuführen bzw. wären ohne Rauchen vermeidbar! Des Weiteren wurde ein Zusammenhang zwischen Rauchen und Nierenkrebs nachgewiesen, und es konnte gezeigt werden, dass bei einem Prostatakarzinom Raucher nach einer Behandlung häufiger ein Rezidiv erleiden und häufiger am Prostatakarzinom versterben.

Vermeidung von Übergewicht

Starkes Übergewicht hat auch im Bereich der urologischen Krebserkrankungen einen negativen Einfluss: Das Risiko für ein Prostatakarzinom oder für das Nierenzellkarzinom ist bei Personen mit starkem Übergewicht höher als bei normalgewichtigen Personen.
Aber auch in anderen Bereichen wirkt sich Übergewicht negativ aus: Das Risiko für eine Harnsteinerkrankung ist bei Übergewichtigen deutlich erhöht.

Gesunde Ernährung

Auch die Ernährung kann, unabhängig vom Einfluss auf das Körpergewicht, Auswirkung auf die Entstehung von Krebs haben. Es ist beispielsweise bekannt, dass tierische Fette die Entstehung und die Metastasierung eines Prostatakarzinoms begünstigen und dass sich eine fischfreie Kost in diesem Zusammenhang negativ auswirken kann.
Eine übermäßige Aufnahme von tierischen Fetten und Eiweißen bzw. ein übermäßiger Fleisch- und Wurstkonsum kann zudem die Entstehung von Harnsteinen begünstigen.

Generell sollte man sich an folgende, von der deutschen Krebsgesellschaft veröffentlichte Empfehlungen halten:

  • Essen Sie viel Getreide, Hülsenfrüchte, Obst und Gemüse.
  • Trinken Sie wenig hochkalorische zuckerhaltige Getränke.
  • Halten Sie den Anteil an verarbeitetem Fleisch, rotem Fleisch und salzhaltigen Speisen in Ihrer täglichen Ernährung gering.

Zur Harnsteinprophylaxe sollte man zudem auf eine Trinkmenge von 2 – 2,5 Liter pro Tag achten.

Alkoholkonsum begrenzen

Ein hoher Alkoholkonsum fördert die Entstehung von Harnsteinen und begünstigt die Entstehung verschiedener Krebsarten im Bereich des Verdauungstraktes. Die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. lautet daher, nicht mehr als 10 Gramm Alkohol für Frauen und 20 Gramm Alkohol für Männer pro Tag einzunehmen. 10 Gramm Alkohol finden sich in einem Glas Bier, Wein oder Schnaps.

Ausreichend Sport und Bewegung

Körperliche Aktivität und Sport senken das allgemeine Krebsrisiko und tragen dazu bei, das Körpergewicht zu halten. Ausdauersportarten, die einen hohen Energieverbrauch zur Folge haben, wirken sich dabei günstiger aus als Kraftsportarten. Dabei gilt: Besser häufiges Training mit kurzen Einheiten als gelegentlicher Sport mit langen Einheiten.