SCHNELLAUSWAHL

Kontakt

Team

Klinik

Medizin

Aktuelles/Karriere

Zentren

  
Medizinisches Spektrum Urologische Klinik München-Planegg

Was ist Urologie?

Diagnostik

Die Urologie befasst sich mit der Erkennung und Behandlung von Erkrankungen der ableitenden Harnwege und der männlichen Geschlechtsorgane.
Dabei gibt es eine Vielzahl von Unterdisziplinen:

  • Andrologie („Männerheilkunde“): Befasst sich schwerpunktmäßig mit der Fortpflanzungs- und Sexualfunktion des Mannes
  • Endourologie: Diagnostik und operative Behandlung urologischer Erkrankungen über Sichtinstrumente (= Endoskope)
  • Infektiologie: Diagnostik und Therapie von Infektionen der urologischen Organe
  • Harnsteinbehandlung: Diagnostik und Behandlung von Nieren- und Harnleitersteinen
  • Kinderurologie: Behandlung von angeborenen Fehlbildungen urologischer Organe oder urologischer Funktionsstörungen bei Kindern (z.B. Einnässen (= Enuresis))
  • Medikamentöse Uro-Onkologie: Medikamentöse Therapie von urologischen Tumoren
  • Operative Uro-Onkologie: Operative Behandlung von urologischen Tumoren
  • Neuro-Urologie: Behandlung von urologischen Problemen im Rahmen neurologischer Grunderkrankungen (wie z.B. bei Querschnittslähmungen oder Multipler Sklerose)
  • Uro-Gynäkologie: Behandlung von frauenspezifischen urologischen Problemen, insbesondere Inkontinenz und Senkungen des Beckenbodens
  • Uro-Radiologie: Erkennung urologischer Erkrankung mittels bildgebender Verfahren.

Die Diagnostik in der Urologie läuft im Allgemeinen nach einem Stufenschema ab: Zunächst kommt das Gespräch mit dem Patienten, dann die körperliche Untersuchung.

Erst dann kommen weiterführende diagnostische Maßnahmen, dazu zählen:

  • Laboruntersuchungen (Urin, Blut, ...)
  • Ultraschall
  • Endoskopie (Blasen- und Harnröhrenspiegelung)
  • Weitere bildgebende Verfahren (CT oder MRT)
  • Untersuchungen in Narkose (z.B. Entnahme von Gewebeproben aus der Blase oder Prostata, Spiegelung des Harnleiters, ...).

Nach der Diagnose der Erkrankung folgt die entsprechende Therapie. Diese umfasst dabei sowohl operative als auch nicht-operative (= konservative) Verfahren.