Medizinisches Spektrum Urologische Klinik München-Planegg

Was passiert, wenn ein Prostatakrebs nachgewiesen wurde?

Es gibt sehr aggressive und weniger aggressive Arten von Prostatakrebs; der Pathologe unterscheidet hier verschieden Abstufungen des sogenannten „Gleason-Scores“.

Des Weiteren unterschiedet man, ob es sich um ein „lokalisiertes“ oder ein „metastasiertes“ Prostatakarzinom handelt. Man versteht darunter, ob der Krebs schon gestreut hat, also Metastasen (= Tochtergeschwülste) gebildet hat, oder nicht.

Um Metastasen auszuschließen sind evtl. bildgebende Verfahren wie CT, MRT, Skelett-Szintigramm oder ggf. ein PET-CT erforderlich. Generell gilt: Standarduntersuchungen sind das CT des Bauch- und Beckenraumes sowie das Skelettszintigramm. Welche Untersuchung jeweils erforderlich bzw. sinnvoll ist, muss aber von Fall zu Fall individuell entschieden werden.

Auf den folgenden Seiten bekommen Sie einen Überblick über die jeweiligen Behandlungsmöglichkeiten der verschiedenen Krankheitsstadien des Prostatakarzinoms.