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Medizinisches Spektrum Urologische Klinik München-Planegg

Wie wird ein Hodentumor primär behandelt?

Bei Verdacht auf einen Hodentumor muss als erstes der betroffene Hoden operativ über einen Leistenschnitt freigelegt und entfernt werden (sogenannte „inguinale Semikastration“), damit der Tumor vom Pathologen mikroskopisch untersucht und die Verdachtsdiagnose endgültig bestätigt werden kann. Diese Operation wird in unserer Klinik in der Regel in Vollnarkose durchgeführt.

Bei unklarem Befund wird unter Umständen eine sofortige mikroskopische Beurteilung während der Operation (Schnellschnittuntersuchung) durchgeführt, um zu klären, ob es sich um einen gut- oder bösartigen Tumor handelt. Im Falle eines bösartigen Tumors muss der betroffene Hoden mit dem zugehörigen Samenstrang und Blutgefäßen komplett entfernt werden.

Der entfernte Hoden wird dann vom Pathologen unter dem Mikroskop untersucht und dieser legt fest, um welchen Typ von Hodentumor es sich handelt.

In gleicher Narkose kann eine passende Hodenprothese eingelegt werden, falls der Patient dies wünscht. Der stationäre Aufenthalt dauert ca. 4 - 5 Tage. Damit nach der Operation kein Leistenbruch entsteht, sollte für 6 Wochen keine sportliche Aktivität erfolgen.