Welche Untersuchungen sinnvoll sind, hängt von den individuellen Beschwerden ab. Häufig beginnen wir mit nicht-invasiven Verfahren wie Ultraschall, Harnflussmessung und Restharnbestimmung. Bei komplexeren Befunden können weiterführende Untersuchungen erforderlich sein.
Die meisten Untersuchungen sind schonend und gut verträglich. Viele diagnostische Schritte, etwa Ultraschall oder Funktionsmessungen, sind nicht invasiv. Falls weiterführende Untersuchungen notwendig sind, werden diese ausführlich erklärt.
Sie zeigt, wie gut die Beckenbodenmuskulatur angespannt, gehalten und entspannt werden kann und wie sie mit der Blasenfunktion zusammenspielt. Diese Informationen sind entscheidend für die Auswahl einer gezielten Therapie.
Eine Urodynamik kommt vor allem bei unklaren oder komplexen Beschwerden zum Einsatz – etwa bei neurogenen Speicher- und Entleerungsstörungen.
Eine Blasenspiegelung wird durchgeführt, wenn strukturelle Veränderungen der Blase oder Harnröhre ausgeschlossen oder abgeklärt werden sollen, zum Beispiel bei wiederkehrenden Infekten, Blut im Urin oder unklaren Beschwerden.
Nein. Die Diagnostik wird individuell zusammengestellt. Nicht jede Untersuchung ist für jede Person erforderlich. Ziel ist eine gezielte Abklärung mit möglichst wenig Belastung.







