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SCHNELLAUSWAHL

Stockholm3-Test

Ergänzende Diagnostik zur Früherkennung von Prostatakrebs

Stockholm3 Test Blutprobe

Stockholm3-Test zur Prostatakrebs-Früherkennung

Individuelle Risikoanalyse auf Basis moderner Biomarker-Diagnostik

Die Früherkennung des Prostatakarzinoms stellt eine zentrale Aufgabe der urologischen Vorsorge dar. Neben der klinischen Untersuchung und der Bestimmung des PSA-Wertes stehen heute zunehmend moderne diagnostische Verfahren zur Verfügung, die eine differenziertere Risikobewertung ermöglichen.

Mit dem Stockholm3-Test bietet die Urologie Planegg ein ergänzendes Verfahren zur Prostatakrebsvorsorge an. Der Test kann dazu beitragen, das individuelle Risiko für ein klinisch relevantes Prostatakarzinom genauer einzuschätzen und weitere diagnostische Schritte gezielter zu planen.

Was ist der Stockholm3-Test?

Der Stockholm3-Test ist ein modernes diagnostisches Verfahren zur Risikobewertung für Prostatakrebs.
Im Gegensatz zum klassischen PSA-Test berücksichtigt Stockholm3 mehrere unterschiedliche Faktoren gleichzeitig. Dazu gehören:
  • Proteinmarker im Blut
  • genetische Marker
  • klinische Patientendaten (z. B. Alter und familiäre Risikofaktoren)
Stockholm3 Test Ablauf Grafik
Diese Informationen werden mithilfe eines wissenschaftlich entwickelten Algorithmus ausgewertet. Auf dieser Grundlage kann das Risiko für das Vorliegen eines klinisch relevanten Prostatakarzinoms individueller eingeschätzt werden.

Warum kann der Stockholm3-Test sinnvoll sein?

Der PSA-Test ist ein wichtiger Bestandteil der Prostatakrebsvorsorge, kann jedoch auch bei gutartigen Veränderungen der Prostata oder bei Entzündungen erhöht sein. Dadurch entstehen teilweise unklare Befunde.
Der Stockholm3-Test kann helfen,
  • das Risiko eines klinisch relevanten Tumors genauer einzuschätzen,
  • unnötige Biopsien zu vermeiden und
  • Patienten mit einem erhöhten Risiko frühzeitig zu identifizieren.
DNA Strang Symbolbild
Studien zeigen, dass der Test im Vergleich zum alleinigen PSA-Test häufiger klinisch relevante Tumoren identifizieren kann und gleichzeitig die Anzahl unnötiger Biopsien reduzieren kann.

Die Aussagekraft des Tests wurde in mehreren großen klinischen Studien untersucht, unter anderem:
Nordström et al., Prostate Cancer Screening using a combination of Risk Prediction, MRI and Targeted Prostate Biopsy. The Lancet Oncology, 2021.

Wissenschaftliche Grundlage

Der Stockholm3-Test basiert auf umfangreichen klinischen Untersuchungen mit mehr als 75.000 Studienteilnehmern.

Seit mehreren Jahren wird das Verfahren insbesondere in Schweden und Norwegen im Rahmen der Prostatakrebsvorsorge eingesetzt. Die wissenschaftlichen Daten zeigen, dass die Kombination aus Biomarkern, genetischen Informationen und klinischen Parametern eine differenziertere Risikoeinschätzung ermöglicht als einzelne Marker allein.

Für wen kann der Stockholm3-Test sinnvoll sein?

Der Stockholm3-Test kann insbesondere in folgenden Situationen eingesetzt werden:

  • im Rahmen der Prostatakrebsvorsorge
  • bei leicht erhöhtem oder grenzwertigem PSA-Wert
  • zur weiteren Abklärung eines unklaren PSA-Befundes
  • bei familiär erhöhtem Risiko für Prostatakrebs
  • zur Entscheidung, ob weitere Diagnostik (z. B. MRT oder Biopsie) sinnvoll ist

Die Entscheidung über die Durchführung des Tests erfolgt stets im individuellen ärztlichen Beratungsgespräch.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie wird der Stockholm3-Test durchgeführt?

Der Stockholm3-Test basiert auf einer einfachen Blutentnahme. Die Probe wird anschließend in einem spezialisierten Labor analysiert und mithilfe eines Algorithmus ausgewertet.

Ist eine Vorbereitung für den Test erforderlich?

In der Regel ist keine besondere Vorbereitung notwendig. Die Blutentnahme kann im Rahmen eines normalen Arzttermins erfolgen.

Wie lange dauert es, bis das Ergebnis vorliegt?

Das Ergebnis liegt in der Regel innerhalb weniger Tage vor und wird anschließend mit Ihnen im Rahmen eines ärztlichen Gesprächs besprochen.

Was kostet der Stockholm3-Test?

Die Kosten für den Stockholm3-Test betragen 395 €. Die Abrechnung erfolgt direkt durch das durchführende Labor (A3P Biomedical Laboratory) an den Patienten.

Welche Informationen liefert der Test?

Der Stockholm3-Test berechnet ein individuelles Risiko für das Vorliegen eines klinisch relevanten Prostatakarzinoms. Das Ergebnis kann dabei helfen zu entscheiden, ob weitere Untersuchungen – beispielsweise eine MRT-Untersuchung oder eine Prostatabiopsie – sinnvoll sind.

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