Skip to main content
English-Flagge UK-Sprache wechseln
SCHNELLAUSWAHL

Transurethrale Resektion der Prostata

Minimalinvasiv bei gutartiger Prostatavergrößerung

Die transurethrale Resektion der Prostata (TUR-P) ist seit Jahrzehnten der etablierte Standard in der operativen Behandlung des benignen Prostatasyndroms (BPS). In unserer urologischen Fachklinik kommt dieses Verfahren routinemäßig bei Patienten mit kleinen bis mittelgroßen Prostatadrüsen zum Einsatz – präzise, sicher und mit langjährig bewährter Wirksamkeit.

Was ist die TUR-P?

Bei der TUR-P wird das überflüssige Prostatagewebe mit einer elektrisch betriebenen Schlinge durch die Harnröhre entfernt – ganz ohne Hautschnitt. Ziel ist es, den durch die vergrößerte Prostata eingeengten Harnfluss dauerhaft zu entlasten und so die typischen Beschwerden wie schwachen Harnstrahl, Restharngefühl, nächtlichen Harndrang oder häufiges Wasserlassen zu lindern.

Das entnommene Gewebe wird zur feingeweblichen (histologischen) Untersuchung eingeschickt, um mögliche Hinweise auf bisher nicht erkannte bösartige Veränderungen zu erkennen.
TUR-P Grafik-1
TUR-P Grafik-2
TUR-P Grafik-3

Wann kommt die TUR-P infrage?

  • kleinen bis mittelgroßen Prostatavolumina (ca. 30–80 ml)
  • Patienten mit stark ausgeprägten Beschwerden, die auf Medikamente nicht mehr ausreichend ansprechen
  • Blasenentleerungsstörungen, wiederholten Harnwegsinfekten oder Restharnbildung
  • Blutungen aus der Prostata oder wiederholten Harnverhalten

Stationärer Eingriff mit bewährtem Verlauf

Die TUR-P wird stationär unter Spinal- oder Vollnarkose durchgeführt. Der Eingriff dauert in der Regel 60 bis 90 Minuten. Anschließend verbleibt ein Blasenkatheter für ca. 2 bis 3 , um den Urinabfluss zu sichern. Der gesamte stationäre Aufenthalt beträgt in der Regel 3 bis 5 Tage.

Wie bei allen Eingriffen an der Prostata kann es auch nach TUR-P in der Rekonvaleszenzphase von 4 bis 6 Wochen zu vorübergehendem Harndrang oder leichter Inkontinenz kommen. Ein gezieltes Beckenbodentraining kann helfen, die Erholungsphase zu verkürzen und die Kontinenz rascher zu stabilisieren. Auch hier ist ein präoperatives Beckenbodentraining empfehlenswert.

Vorteile der TUR-P:

  • Langjährig erprobte, leitliniengerechte Standardtherapie
  • Schonende, endoskopische Operation ohne Bauchschnitt
  • Verlässliche Linderung der Symptome
  • Gewebegewinnung zur feingeweblichen Untersuchung
  • Kurzer stationärer Aufenthalt und zügige Erholung
UKMP Favicon

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Für wen ist die TUR-P geeignet?

Wenn Beschwerden beim Wasserlassen zunehmen und Medikamente nicht mehr ausreichen, kann die TUR-P helfen. Sie ist besonders geeignet bei eher kleineren bis mittelgroßen Prostatavergrößerungen.

Was passiert bei einer TUR-P?

Die Prostata wird von innen über die Harnröhre mit einer feinen Elektroschlinge behandelt. So wird das störende Gewebe entfernt – ohne Bauchschnitt. Ziel ist es, den Harnfluss dauerhaft zu verbessern.

Welche Vorteile bietet die Methode?

Die TUR-P ist ein langjährig erprobtes Verfahren mit hohem Behandlungserfolg. Sie erfordert keinen Schnitt von außen, führt meist zu einer schnellen Besserung der Beschwerden und ermöglicht eine kurze Erholungszeit.

Gibt es Besonderheiten in der Zeit nach der OP?

In den ersten Tagen wird ein Katheter getragen. Auch kann es vorübergehend zu vermehrtem Harndrang oder leichtem Nachtröpfeln kommen. Mit etwas Geduld und gezieltem Beckenbodentraining stabilisiert sich die Blasenfunktion in der Regel rasch.

Kontakt

Sprechstundentermine Ambulanz

Tel.: +49 (0) 89 856 93 - 2132
Tel.: +49 (0) 89 856 93 - 2133
Email:
Sie erreichen uns telefonisch:
Mo–Do
08:00–16:00 Uhr
Fr
08:00–15:30 Uhr

OP-Termine
Patientenmanagement

Tel.: +49 (0)89 85693 - 2512
Email:
Sie erreichen uns telefonisch:
Mo–Do
08:00–16:00 Uhr
Fr
08:00–14:00 Uhr
DKG Logo - zertifiziertes Uroonkologisches Zentrum für Prostatakrebs, Harnblasenkrebs, Nierenkrebs, Hodenkrebs
Dekra Logo
Urocert Logo