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SCHNELLAUSWAHL

Nierensteintherapie mit Mini-PCNL

Gewebeschonende Steintherapie bei komplexen Nierensteinen

Die perkutane Nephrolitholapaxie (PCNL) ist ein bewährtes, minimalinvasives Verfahren zur Entfernung großer oder komplexer Nierensteine, insbesondere dann, wenn andere Methoden wie die Stoßwellentherapie (ESWL) oder Ureterorenoskopie (URS) nicht ausreichen. In unserer urologischen Fachklinik wird die PCNL überwiegend in der schonenden Miniaturvariante (Mini-PCNL) durchgeführt – präzise, gewebeschonend und mit modernster Lasertechnologie.

High-Power-Laser für maximale Effizienz

Zur Zerkleinerung der Steine verwenden wir High-Power-Laser der neuesten Generation, die selbst harte oder großvolumige Konkremente schnell und effektiv fragmentieren. Die Steinteile werden über das Nephroskop direkt abgesaugt oder schonend geborgen – sicher, effizient und ohne zusätzliche Belastung für die Niere.

Die geborgenen Steinfragmente werden routinemäßig analysiert, um die genaue Zusammensetzung zu bestimmen. Diese Steinanalyse liefert wertvolle Informationen für die Nachsorge und gezielte Rezidivprophylaxe, z. B. durch Anpassung von Ernährung, Trinkverhalten oder medikamentöser Begleittherapie.

Wann ist die Mini-PCNL sinnvoll?

Die Mini-PCNL ist besonders geeignet bei:
  • großen Nierensteinen (> 10 mm)
  • Verästelten Konkrementen (z. B. Staghorn-Steine)
  • fehlgeschlagenen Vorbehandlungen (URS, ESWL)
  • anatomischen Besonderheiten, z. B. Kelchhalsengen oder Nierenanomalien
Verschiedene Arten von Harnsteinen

Ablauf des Klinikaufenthalts

Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose und dauert etwa 1,5 bis 2 Stunden. Der stationäre Aufenthalt beträgt in der Regel 3 bis 4 Tage. In den meisten Fällen wird über wenige Tage ein Blasenkatheter & eine Nephrostomie (Ableitung aus der Niere) belassen, die je nach Verlauf frühzeitig entfernt werden kann.

Ihre Vorteile bei der Mini-PCNL in unserer Klinik:

  • Große Erfahrung und hohe Expertise
  • Minimalinvasives Verfahren mit geringerem Gewebetrauma
  • Kein Harnleiterzugang erforderlich – geringeres Verletzungsrisiko
  • Modernste High-Power-Lasertechnologie für effiziente Steinzertrümmerung
  • In vielen Fällen kein DJ-Stent notwendig
  • Routinemäßige Steinanalyse zur gezielten Rezidivvermeidung
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wann ist eine Mini-PCNL notwendig?

Die Mini-PCNL wird eingesetzt bei größeren Nierensteinen (meist >10 mm), verästelten Konkrementen (z. B. Staghorn-Steinen), gescheiterten Vorbehandlungen (ESWL oder URS) oder bei anatomischen Besonderheiten wie Kelchhalsengen. Sie bietet eine effektive Lösung, wenn andere Verfahren nicht ausreichen.

Muss nach der Mini-PCNL ein DJ-Stent eingelegt werden?

In vielen Fällen ist nach der Mini-PCNL keine Einlage eines Doppel-J-Stents erforderlich. Sollte eine Stenteinlage dennoch notwendig sein, wird dies individuell je nach Verlauf und Steinlage entschieden.

Wie läuft der Klinikaufenthalt ab?

Die Mini-PCNL wird in Vollnarkose durchgeführt und dauert etwa 1,5 bis 2 Stunden. Der stationäre Aufenthalt beträgt in der Regel 3 bis 4 Tage. Eine Nephrostomie (Ableitung aus der Niere) und ein Blasenkatheter werden meist nur für wenige Tage benötigt und können frühzeitig entfernt werden.

Kontakt

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