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SCHNELLAUSWAHL

Therapie bei Prostatakrebs

Individuelle Behandlungsmethoden nach modernsten medizinischen Standards

Prostatakrebs Immuntherapie-Tropf

Prostatakarzinom

Behandlungsmethoden im Überblick

Die Behandlung von Prostatakrebs richtet sich nach vielen Faktoren – insbesondere nach der Tumorart und -ausdehnung, dem Alter, der allgemeinen Gesundheit und den persönlichen Lebenszielen des Patienten. In der Urologie Planegg setzen wir auf eine individuelle, ganzheitliche Therapieplanung: Jede Entscheidung erfolgt gemeinsam auf Basis modernster Diagnostik, langjähriger Erfahrung und interdisziplinärer Expertise.

Unser Ziel: eine Behandlung, die medizinisch optimal, schonend und auf Ihre persönliche Situation zugeschnitten ist.

Methode Geeignet für Vorteile Besonderheiten
Aktive Überwachung („Active Surveillance“) Langsam wachsender, nicht aggressiver Tumor Vermeidung unnötiger Eingriffe Regelmäßige Kontrollen erforderlich
Funktionserhaltende Prostatektomie Lokalisierter Tumor bei operativem Ansatz Vollständige Tumorentfernung, präzise histologische Beurteilung der gesamten Prostata und der Lymphknoten Roboter-assistierte Operation möglich, alternativ offen chirurgisch – häufigste Therapieform beim Prostatakrebs
Brachytherapie (innere Strahlentherapie) Lokal begrenzter Tumor Gewebeschonend, kurze Erholungszeit, Erhalt der Kontinenz und Potenz häufig möglich Ambulanter Eingriff – radioaktive Strahlenquellen werden direkt in die Prostata eingebracht
Externe Strahlentherapie / kombinierte Verfahren Verschiedene Tumorstadien Nicht-invasiv, individuell dosierbar Ggf. in Kombination mit Hormontherapie bei Prostatakrebs im mittleren und hohen Risikobereich
Hormon- und Systemtherapie Fortgeschrittene / metastasierte Erkrankung Wachstumshemmung, Verlängerung der Lebenszeit Häufig als Kombinationstherapie eingesetzt
*Die Entscheidung zwischen Überwachung und aktiver Therapie wird immer individuell im ärztlichen Gespräch getroffen.

Brachytherapie

Die Brachytherapie ist eine besonders gewebeschonende Form der Strahlentherapie, bei der kleine radioaktive Strahlenquellen direkt in die Prostata eingesetzt werden.Dadurch kann die Strahlendosis präzise auf den Tumor fokussiert werden, während umliegendes Gewebe weitgehend geschont bleibt.

Diese Methode eignet sich vor allem für Patienten mit lokal begrenztem, langsam wachsendem Prostatakarzinom. Sie ermöglicht eine hohe Heilungsrate bei minimalen Nebenwirkungen und eine schnelle Rückkehr in den Alltag.
Brachytherapie Seeds

Radikale Prostatektomie

Bei der Prostatektomie wird die gesamte Prostata mit der Tumorregion operativ entfernt. In der Urologischen Klinik München-Planegg setzen wir modernste Operationstechniken ein, um das onkologische Ergebnis mit bestmöglichem Funktionserhalt (Kontinenz, Potenz) zu verbinden.

Die Operation kann minimalinvasiv (laparoskopisch) oder in ausgewählten Fällen offen chirurgisch durchgeführt werden. Nach der Entfernung der Prostata wird das Gewebe histologisch untersucht – so lässt sich die Ausbreitung exakt bestimmen und die weitere Therapie gezielt planen.
Prof. Kriegmair an der DaVinci Konsole

Zweitmeinung und Beratung

Eine Krebsdiagnose wirft viele Fragen auf – und häufig besteht Unsicherheit über die richtige Therapie.

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit einer kompetenten Zweitmeinung in ruhiger, vertraulicher Atmosphäre. Dabei besprechen wir Ihre bisherigen Befunde, erklären Ihnen die verschiedenen Behandlungsoptionen verständlich und geben Ihnen eine fundierte Empfehlung, die Sie bei Ihrer Entscheidungsfindung unterstützt.

Gemeinsam für Ihre Gesundheit

Ganz gleich, ob eine Operation, Strahlentherapie oder aktive Überwachung vorgesehen ist – wir begleiten Sie mit medizinischer Kompetenz und persönlicher Betreuung durch alle Phasen Ihrer Behandlung. Dabei setzen wir auf moderne Verfahren, langjährige Erfahrung und eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit – für eine Therapie, die medizinisch fundiert und individuell auf Sie abgestimmt ist.

Uroonkologisches Zentrum München-Planegg

Die Behandlung von Prostatakrebs ist Teamarbeit. Als zertifiziertes uroonkologisches Zentrum arbeiten wir interdisziplinär mit erfahrenen Fachärzten aus Urologie, Onkologie, Strahlentherapie, Radiologie und Pathologie zusammen.

Im wöchentlichen Tumorboard werden alle relevanten Befunde jedes einzelnen Patienten besprochen – gemeinsam wird die optimale Therapieempfehlung abgestimmt. So stellen wir sicher, dass jede Entscheidung medizinisch fundiert, individuell sinnvoll und transparent getroffen wird.
UKMP Favicon

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wann ist eine Operation notwendig?

Eine funktionserhaltende Prostatektomie wird in der Regel empfohlen, wenn der Tumor auf die Prostata begrenzt ist und eine operative Entfernung realistische Heilungschancen bietet. Standard ist heutzutage die robotische minimal-invasive Operation – mit dem Ziel, den Tumor vollständig zu entfernen und gleichzeitig Kontinenz und Potenz bestmöglich zu erhalten.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Je nach Behandlung können vorübergehende Beschwerden beim Wasserlassen, leichte Reizungen oder Erektionsstörungen auftreten.Dank moderner Techniken und erfahrener Operateure sind schwerwiegende Nebenwirkungen jedoch selten. Unser Team begleitet Sie engmaschig – auch nach der Behandlung – um mögliche Beschwerden frühzeitig zu erkennen und zu lindern.

Was bedeutet „Aktive Überwachung“ (Active Surveillance)?

Bei langsam wachsenden, wenig aggressiven Tumoren ist es oft sinnvoll, zunächst auf eine sofortige Therapie zu verzichten. Stattdessen erfolgen regelmäßige Kontrollen von PSA, MRT und Tastbefund. So lässt sich die Entwicklung des Tumors sicher beobachten, ohne die Lebensqualität unnötig zu beeinträchtigen. Erst bei Anzeichen einer Veränderung wird eine Behandlung eingeleitet.

Wann ist eine Hormon- oder Systemtherapie notwendig?

Wenn der Tumor über die Prostata hinaus fortgeschritten ist oder Metastasen vorliegen, kann eine Hormon- oder Systemtherapie das Wachstum bremsen und Beschwerden lindern. Oft wird sie mit anderen Therapien kombiniert. Diese Behandlungen erfolgen individuell abgestimmt und werden im Tumorboard interdisziplinär geplant.

Wie läuft die Entscheidungsfindung ab?

Jeder Patient wird im interdisziplinären Tumorboard unseres Uroonkologischen Zentrums München-Planegg vorgestellt. Hier beraten Urologen, Onkologen, Radiologen, Strahlentherapeuten und Pathologen gemeinsam über die optimale Therapie. Das Ergebnis wird anschließend ausführlich mit Ihnen besprochen – transparent und in verständlicher Sprache.

Wie stehen die Heilungschancen bei Prostatakrebs?

Die Heilungschancen sind sehr gut, wenn der Tumor früh erkannt und gezielt behandelt wird. Bei lokal begrenztem Prostatakarzinom liegt die Langzeit-Überlebensrate bei über 90 %. Auch in fortgeschrittenen Stadien können moderne Therapien das Fortschreiten der Erkrankung deutlich verlangsamen und die Lebensqualität erhalten.

Kontakt

Sprechstundentermine Ambulanz

Tel.: +49 (0) 89 856 93 - 2132
Tel.: +49 (0) 89 856 93 - 2133
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Sie erreichen uns telefonisch:
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Fr
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OP-Termine
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