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SCHNELLAUSWAHL

Gutartige Prostatavergrößerung

Symptome, Ursachen & moderne Behandlungsmöglichkeiten

Gutartige Prostatavergrößerung Grafik

Benigne Prostatahyperplasie (BPH)

Ursachen, Beschwerden und moderne Therapieformen im Überblick

Die gutartige Prostatavergrößerung (medizinisch: benigne Prostatahyperplasie, kurz BPH) ist eine der häufigsten urologischen Erkrankungen des Mannes. Sie betrifft vor allem Männer ab dem mittleren Lebensalter und entsteht, wenn sich das Gewebe der Prostata im Laufe der Jahre vermehrt. Gut die Hälfte aller Männer leidet im Laufe des Lebens an Behandlungsbedürftigen Folgen der BPH.

Die Prostata liegt direkt unterhalb der Harnblase und umschließt die Harnröhre. Vergrößert sich die Drüse, kann sie auf die Harnröhre drücken und den Urinfluss behindern – daraus resultieren die typischen Beschwerden beim Wasserlassen. Es handelt sich dabei nicht um Krebs, sondern um eine gutartige, altersbedingte Veränderung, die jedoch die Lebensqualität deutlich beeinträchtigen kann.

Ursachen und Risikofaktoren

Die genauen Ursachen der BPH sind nicht vollständig geklärt. Wahrscheinlich spielt die hormonelle Umstellung im höheren Lebensalter eine zentrale Rolle – insbesondere das Verhältnis zwischen Testosteron und Östrogen.
  • zunehmendes Alter
  • hormonelle Veränderungen
  • familiäre Veranlagung
  • Übergewicht und Bewegungsmangel
  • Stoffwechselerkrankungen (z. B. Diabetes mellitus)
Die Prostatavergrößerung ist also eine altersbedingte, hormonell beeinflusste Veränderung, die im Laufe der Zeit fortschreiten kann.
Gutartige Prostatavergrößerung Grafik

Symptome und Beschwerden

Die Symptome einer gutartigen Prostatavergrößerung entstehen dadurch, dass der Harnabfluss zunehmend behindert wird. Typische Beschwerden sind:

  • abgeschwächter oder unterbrochener Harnstrahl
  • häufiger Harndrang, vor allem nachts
  • verzögerter Beginn beim Wasserlassen
  • Gefühl unvollständiger Blasenentleerung
  • Nachtröpfeln nach dem Wasserlassen
  • gelegentlich Harnwegsinfekte durch Restharnbildung

Die Ausprägung der Beschwerden ist individuell sehr unterschiedlich. Manche Männer haben trotz deutlich vergrößerter Prostata nur geringe Symptome, andere hingegen starke Einschränkungen.

Leistungsspektrum

Icon Diagnostik

Diagnose – moderne Abklärungsmethoden

Zur Abklärung einer BPH stehen mehrere bewährte und schmerzfreie Untersuchungsmethoden zur Verfügung:
  • Körperliche Untersuchung mit digitaler rektaler Tastung
  • Ultraschalluntersuchung der Prostata und Blase
  • Harnstrahlmessung (Uroflowmetrie)
  • Restharnbestimmung
  • PSA-Test zur Abgrenzung von Prostatakrebs
  • ggf. Blasenspiegelung (Zystoskopie) oder bildgebende Diagnostik (MRT) bei unklaren Befunden
Die Kombination dieser Verfahren ermöglicht eine genaue Beurteilung, wie stark die Prostata vergrößert ist und ob eine Behandlung notwendig ist.

Icon Behandlungsweg

Behandlungsmöglichkeiten

Die Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung richtet sich nach dem Schweregrad der Beschwerden, der Prostatagröße und bestehenden Begleiterkrankungen. Ziel ist es, die Symptome zu lindern, den Harnabfluss zu verbessern und Komplikationen wie Harnverhalt oder Infektionen zu vermeiden. Je nach Befund stehen eine Lebensstilveränderung, Phytotherapie, medikamentöse Therapien, minimal-invasive Verfahren oder operative Eingriffe zur Verfügung. Welche Methode im Einzelfall am besten geeignet ist, wird nach sorgfältiger Diagnostik individuell entschieden.
Icon Expertenteam

Ihre Experten für gutartige Prostatavergrößerung (BPH) in München-Planegg

Unser erfahrenes Team begleitet Sie von der ersten Untersuchung über die gezielte Behandlung bis zur Nachsorge – kompetent, menschlich und individuell. Mit modernster Diagnostik und schonenden Therapieverfahren stellen wir jede Entscheidung auf eine sichere Basis, um Ihre Beschwerden zu lindern und Ihre Lebensqualität dauerhaft zu verbessern.

Kompetenzzentrum für gutartige Prostataerkrankungen

Im Zentrum für gutartige Prostataerkrankungen der Urologie Planegg bündeln wir langjährige Erfahrung, moderne Diagnostik und ein breites Spektrum an Therapieoptionen. Unser interdisziplinäres Team entwickelt für jeden Patienten ein individuell abgestimmtes Behandlungskonzept – mit dem Ziel, Beschwerden wirksam zu lindern und die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.
Prof. Kriegmair operiert im Zentrum fuer gutartige Prostataerkrankungen

Unser Anspruch: Präzise Diagnostik, gezielte Behandlung

Unser Ziel ist es, eine klare Diagnose zu stellen und anschließend die passende Therapie zu wählen – so schonend und effektiv wie möglich. Wir kombinieren moderne Diagnostik mit langjähriger urologischer Erfahrung, um Beschwerden nachhaltig zu lindern und die Lebensqualität wiederherzustellen.

Kurz zusammengefasst

  • Die gutartige Prostatavergrößerung (BPH) ist häufig und nimmt mit dem Alter zu.
  • Sie verursacht typische Beschwerden beim Wasserlassen, ist aber nicht bösartig.
  • Eine frühzeitige urologische Abklärung hilft, Beschwerden gezielt zu behandeln.
  • Je nach Schweregrad stehen medikamentöse, minimal-invasive und operative Verfahren zur Verfügung.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie häufig ist eine gutartige Prostatavergrößerung?

Die BPH ist eine der häufigsten urologischen Erkrankungen des Mannes. Etwa die Hälfte aller Männer über 50 Jahre zeigt eine Vergrößerung der Prostata, und mit zunehmendem Alter steigt dieser Anteil weiter an. Nicht jeder Betroffene hat jedoch Beschwerden oder Behandlungsbedarf.

Welche Beschwerden können bei einer Prostatavergrößerung auftreten?

Typisch sind Veränderungen beim Wasserlassen: ein abgeschwächter oder unterbrochener Harnstrahl, häufiges oder nächtliches Wasserlassen, ein verzögerter Beginn sowie das Gefühl unvollständiger Blasenentleerung. Manche Männer bemerken zusätzlich Nachtröpfeln oder Brennen beim Wasserlassen.

Muss jede Prostatavergrößerung behandelt werden?

Nicht unbedingt. Wenn keine oder nur geringe Beschwerden bestehen und keine Komplikationen drohen, reicht oft eine regelmäßige Kontrolle aus. Eine Behandlung ist dann sinnvoll, wenn die Lebensqualität deutlich beeinträchtigt ist oder die Blasenentleerung eingeschränkt wird.

Wie wird die Diagnose gestellt?

Die Diagnose erfolgt durch eine Kombination aus Anamnese, körperlicher Untersuchung, Ultraschall, Harnstrahlmessung und gegebenenfalls PSA-Test. Diese Verfahren sind schmerzfrei und geben Aufschluss über die Größe der Prostata und den Grad der Harnabflussstörung.

Wann ist eine Operation notwendig?

Eine operative Behandlung wird empfohlen, wenn Medikamente nicht ausreichend wirken oder Komplikationen wie wiederkehrender Harnverhalt, Blasensteine, Blutungen oder Infektionen auftreten. Die Entscheidung erfolgt immer individuell nach sorgfältiger Abwägung aller Befunde.

Welche operativen Verfahren stehen zur Verfügung?

Je nach Prostatagröße und individueller Situation können unterschiedliche Methoden angewendet werden – etwa die klassische TUR-P (transurethrale Resektion der Prostata), die HoLEP (Holmium-Laser-Enukleation) oder neuere minimal-invasive Verfahren wie Rezum. Alle Verfahren zielen darauf ab, den Harnabfluss zu verbessern und die Symptome nachhaltig zu lindern.

Kann eine vergrößerte Prostata wieder kleiner werden?

Eine vollständige Rückbildung ist selten, doch durch Medikamente oder operative Verfahren kann die Prostata verkleinert und der Harnabfluss dauerhaft verbessert werden. Wichtig sind regelmäßige Kontrollen, um den Verlauf zu beobachten.

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