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SCHNELLAUSWAHL

Operative Therapie bei Genitalprolaps

Individuell abgestimmt, schonend und anatomiegerecht

Senkungsbeschwerden (Genitalprolaps) sind ein häufiges urogynäkologisches Krankheitsbild und können erhebliche Auswirkungen auf das körperliche Wohlbefinden und die Lebensqualität betroffener Frauen haben. Sie äußern sich z. B. in einem Druckgefühl im Becken, Fremdkörperempfinden, Störungen beim Wasserlassen (z.B. Dranginkontinenz) oder Stuhlgang sowie bei der Sexualität.

In unserer urologischen Fachklinik bieten wir die operative Korrektur von Senkungen mit erprobten, schonenden vaginalen Operationstechniken an. Unser Ziel ist es, die anatomische Situation stabil und funktionell wiederherzustellen – stets angepasst an den individuellen Befund und die persönliche Lebenssituation der Patientin.

Individuelle Therapie statt Standardlösung

Jede Senkung ist unterschiedlich – je nachdem, ob die vordere Scheidenwand (Blasenboden), hintere Scheidenwand (Darmtrakt) oder die Scheidenspitze bzw. Gebärmutter betroffen ist. Deshalb entwickeln wir für jede Patientin ein maßgeschneidertes Therapiekonzept, das sich an den anatomischen Gegebenheiten und dem subjektiven Beschwerdebild orientiert.

Die Diagnostik erfolgt standardisiert mithilfe:

  • validierter Fragebögen zur strukturierten Erfassung der Beschwerden
  • einer klinischen und urogynäkologischen Untersuchung zur Beurteilung des Prolapses
  • ggf. ergänzender urodynamischer Diagnostik bei begleitender Inkontinenz
Beckenboden Diagnostik Icon

Vaginale Operationstechniken

Zur Anwendung kommen bewährte vaginale Verfahren, die in unserer Klinik mit hoher Expertise durchgeführt werden und je nach Beschwerdebild und Anatomie kombiniert werden können.
  • Vordere Kolporaphie zur Korrektur der Blasensenkung
  • Hintere Kolporaphie bei Rektumprolaps oder Beeinträchtigung der Scheidenhinterwand
  • Apikale Fixationen (z. B. sacrospinale Fixation oder uterosakrale Ligamentfixation) bei Senkung der Scheidenspitze oder des Uterus
Alle Verfahren erfolgen gewebeschonend, möglichst spannungsfrei und anatomiegerecht – mit dem Ziel, die ursprüngliche Statik des Beckenbodens funktionell wiederherzustellen.

Ablauf der Eingriffe

Die Operationen erfolgt in der Regel in Vollnarkose oder Spinalanästhesie und dauert – je nach Ausmaß des Befundes – etwa 60 bis 90 Minuten. Der stationäre Aufenthalt beträgt meist 3 bis 4 Tage. Bereits wenige Stunden nach dem Eingriff beginnt die Mobilisation. Körperliche Schonung (z. B. kein schweres Heben) wird für etwa 6 Wochen empfohlen.

Die Nachsorge erfolgt in enger Abstimmung mit Ihrer behandelnden gynäkologischen oder urologischen Facharztpraxis, um einen sicheren Verlauf und eine nachhaltige Heilung zu gewährleisten.

Ihre Vorteile bei der Senkungsoperation in unserer Klinik:

  • Individuell abgestimmte Therapiekonzepte je nach anatomischem Befund und Beschwerden
  • Schonende, vaginale Operationsverfahren mit hoher Erfolgsrate
  • Standardisierte Diagnostik mittels Fragebögen und klinischer Untersuchung
  • Erfahrenes Team mit Spezialisierung auf rekonstruktive Beckenbodenchirurgie
  • Strukturierte Nachsorge in enger Zusammenarbeit mit Ihrer Fachärztin oder Ihrem Facharzt
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was versteht man unter einem Genitalprolaps?

Ein Genitalprolaps ist eine Senkung der inneren Beckenorgane – z. B. von Blase, Gebärmutter oder Darm – in Richtung Scheide. Ursache ist meist eine Schwäche des Beckenbodens oder der Haltestrukturen, häufig nach Geburten, Operationen oder im höheren Lebensalter. Typische Beschwerden sind ein Druck- oder Fremdkörpergefühl im Becken sowie Probleme beim Wasserlassen, Stuhlgang oder beim Geschlechtsverkehr.

Wann ist eine Operation notwendig?

Eine Operation wird empfohlen, wenn die Beschwerden stark ausgeprägt sind und konservative Maßnahmen wie Beckenbodentraining oder Pessartherapie nicht ausreichend helfen. Die Entscheidung erfolgt individuell nach ausführlicher Diagnostik und Beratung.

Welche Operationsverfahren kommen zum Einsatz?

In unserer Klinik wenden wir gewebeschonende, vaginale Verfahren an – z. B. die vordere oder hintere Kolporaphie sowie Fixationstechniken wie die sacrospinale oder uterosakrale Fixation. Ziel ist es, die anatomische Statik des Beckenbodens funktionell wiederherzustellen – individuell abgestimmt auf das betroffene Organ und das Beschwerdebild.

Wie lange dauert der Aufenthalt in der Klinik?

Die Operation dauert meist 60 bis 90 Minuten. In der Regel bleiben Patientinnen etwa 3 bis 4 Tage stationär. Die Mobilisation beginnt bereits wenige Stunden nach dem Eingriff. Eine körperliche Schonung – insbesondere Verzicht auf schweres Heben – wird für etwa 6 Wochen empfohlen.

Wie hoch ist die Erfolgsrate und was kann ich selbst zur Heilung beitragen?

Die Erfolgsrate ist bei sorgfältiger OP-Planung und richtiger Nachsorge sehr hoch. Für eine nachhaltige Heilung ist es wichtig, körperliche Belastungen in den ersten Wochen zu vermeiden. Regelmäßige Kontrolltermine sowie ggf. ein gezieltes Beckenbodentraining im Anschluss unterstützen den langfristigen Behandlungserfolg.

Kontakt

Sprechstundentermine

Frau Laura Mir Heidari

Laura
Mir Heidari

Assistentin der Chefärzte
Tel.: +49 (0) 89 85693 - 2555
Email:

OP-Termine
Patientenmanagement

Tel.: +49 (0)89 85693 - 2512
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