Hodenkrebs ist insgesamt selten, stellt jedoch die häufigste Krebserkrankung bei jungen Männern zwischen etwa 20 und 45 Jahren dar. Dank moderner Therapiekonzepte sind die Heilungschancen heute sehr gut.
Nein. Veränderungen im Hoden können auch gutartige Ursachen haben, etwa Zysten oder Entzündungen. Dennoch sollte jede neu tastbare Verhärtung oder Größenveränderung zeitnah urologisch abgeklärt werden.
Die Diagnostik umfasst in der Regel eine klinische Untersuchung, eine Ultraschalluntersuchung der Hoden sowie die Bestimmung spezieller Tumormarker im Blut. Ergänzende bildgebende Verfahren können je nach Befund erforderlich sein.
Die wichtigste Therapie ist die operative Entfernung des betroffenen Hodens (Orchiektomie). Abhängig vom Tumortyp und Stadium können weitere Behandlungen wie Chemotherapie, operative Lymphknotenentfernung oder eine engmaschige Nachsorge sinnvoll sein.
Die Prognose ist in den meisten Fällen sehr gut. Besonders bei frühzeitiger Diagnose lassen sich heute hohe Heilungsraten erzielen, auch bei fortgeschrittener Erkrankung bestehen gute therapeutische Möglichkeiten.






