Eine länger bestehende Abflussstörung kann die Nierenfunktion dauerhaft schädigen. Wird die Ursache jedoch frühzeitig erkannt und behandelt, lässt sich die Funktion der Niere in den meisten Fällen erhalten.
Die Diagnostik beginnt meist mit einer Ultraschalluntersuchung. Ergänzend kommen CT, MRT oder eine Nierenszintigraphie zum Einsatz, um Ursache und funktionelle Relevanz genau zu bestimmen.
Je nach Ursache reichen die Therapien von einer temporären Harnleiterschienung über rekonstruktive Eingriffe wie die Nierenbeckenplastik bis hin zu einem Harnleiterersatz. Ziel ist immer die Wiederherstellung eines freien Harnabflusses.
Ja. Besonders einseitige oder langsam fortschreitende Abflussstörungen können lange unbemerkt bleiben.
Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, Infektvermeidung und regelmäßige Kontrollen sind entscheidend. Die Nachsorge erfolgt meist mittels Ultraschall und Laboruntersuchungen.


