Eine Operation ist sinnvoll, wenn die Hydrozele größer wird, Druckgefühl oder Schmerzen verursacht, sich wiederholt Flüssigkeit ansammelt oder der Befund als ästhetisch störend empfunden wird. Auch bei begleitenden Infektionen kann eine chirurgische Behandlung notwendig sein.
Der Eingriff erfolgt meist ambulant unter Vollnarkose oder Spinalanästhesie. Über einen kleinen Schnitt im Hodensack wird die Flüssigkeit entfernt und die Hodenhülle so vernäht, dass keine neue Ansammlung entsteht. Die Operation dauert in der Regel 30 bis 45 Minuten.
Nein, die Hydrozelektomie wird in der Regel ambulant durchgeführt. Nach einer kurzen Überwachungsphase können Sie noch am selben Tag nach Hause entlassen werden – vorausgesetzt, der Kreislauf ist stabil und Sie fühlen sich wohl.
In den ersten Tagen kann es zu einer leichten Schwellung oder einem Spannungsgefühl kommen. Wir empfehlen, einen stützenden Verband oder eng anliegende Unterwäsche zu tragen und körperliche Belastung zu vermeiden. Nach etwa 2 Wochen ist meist wieder normale Aktivität möglich.


