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SCHNELLAUSWAHL

TUR-B

Diagnostik und Ersttherapie bei Blasentumoren auf höchstem technischem Niveau

Arzt schaut auf einen Bildschirm während einer TUR-B Operation

Die transurethrale Resektion der Blase

Moderne Blasentumorbehandlung mit der TUR-B

Die transurethrale Resektion der Blase (TUR-B) ist der zentrale diagnostische und zugleich therapeutische Eingriff bei Verdacht auf einen Harnblasentumor. In unserer urologischen Fachklinik wird die TUR-B mit modernster Technik und großer operativer Erfahrung durchgeführt – mit dem Ziel, den Tumor möglichst vollständig zu entfernen, seine Ausdehnung exakt zu bestimmen und die optimale Grundlage für die weitere Therapie zu schaffen.

Präzision durch moderne Bildgebung

Um die Detektionsrate von Tumorgewebe deutlich zu erhöhen, setzen wir bei der TUR-B routinemäßig auf innovative Verfahren wie die photodynamische Diagnostik (PDD) in Kombination mit dem Storz IMAGE 1 S-System. Hierbei wird ein fluoreszierender Marker verwendet, der Tumorzellen bei entsprechender Lichtanregung sichtbar macht. Dadurch lassen sich auch flache, schwer erkennbare Karzinome – etwa Carcinoma in situ – deutlich besser identifizieren und gezielter entfernen als mit der klassischen Weißlicht-Zystoskopie allein.

En-bloc-Resektion –
schonend und vollständig

Wenn es anatomisch und onkologisch möglich ist, führen wir die Resektion in der sogenannten En-bloc-Technik durch. Dabei wird der Tumor als Ganzes, inklusive umliegendem Schleimhautareal und Muskelanteil, entnommen. Dies verbessert die Beurteilbarkeit des Tumors durch die Pathologie erheblich und kann die lokale Tumorkontrolle positiv beeinflussen.
Tur-B Operation Closeup

Ablauf der TUR-B

Die TUR-B wird in der Regel in Spinalanästhesie oder Vollnarkose durchgeführt – abhängig von der individuellen medizinischen Situation und dem Wunsch des Patienten. Der eigentliche Eingriff dauert etwa 30 bis 45 Minuten.

Im Anschluss erfolgt eine Blasenspülung über einen Katheter, um Blutgerinnsel auszuspülen und die Blase zu entlasten. Diese Spülung wird meist noch am selben Tag oder am Folgetag beendet. Der stationäre Aufenthalt beträgt in der Regel 2 Tage, in Einzelfällen auch länger – abhängig vom Befund und dem postoperativen Verlauf.

Wird im Rahmen der TUR-B ein hoch-risiko nicht muskel-invasvieroder gar muskelinvasiver Tumor festgestellt, erfolgt die interdisziplinäre Vorstellung im Tumorboardunserer Klinik. Hier entwickeln wir gemeinsam mit Expert:innen aus Onkologie, Radiologie, Strahlentherapie und Pathologie eine individuelle, leitliniengerechte Therapieempfehlung – sei es eine weitere operative Maßnahme, eine medikamentöse Behandlung oder eine multimodale Strategie.

Ihre Vorteile bei der TUR-B in unserer Klinik:

  • Einsatz modernster Bildgebung (PDD & IMAGE 1 S) zur Optimierung der Tumorerkennung
  • Schonende und vollständige Tumorentfernung durch En-bloc-Technik, wo möglich
  • Erfahrenes urologisches OP-Team mit hoher Fallzahl
  • Standardisierte Nachsorge mit Blasenspülung und schneller Mobilisation
  • Einbindung in ein strukturiertes, interdisziplinäres Tumorboard bei komplexeren Befunden
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist eine TUR-B und wann wird sie durchgeführt?

Die transurethrale Resektion der Blase (TUR-B) ist ein minimal-invasiver Eingriff, der zur Diagnose und Erstbehandlung von Harnblasentumoren eingesetzt wird. Sie wird bei Verdacht auf einen Blasentumor durchgeführt, um Tumorgewebe zu entfernen und den Befund histologisch zu sichern.

Wie läuft die TUR-B ab und wie lange dauert der Eingriff?

Die TUR-B erfolgt in der Regel unter Spinalanästhesie oder Vollnarkose. Der Eingriff dauert meist 30 bis 45 Minuten. Im Anschluss wird über einen Katheter eine Blasenspülung durchgeführt, um Blutgerinnsel auszuspülen. Der stationäre Aufenthalt beträgt üblicherweise zwei Tage.

Welche Technik wird zur besseren Tumorerkennung eingesetzt?

Zur Optimierung der Tumordetektion nutzen wir die photodynamische Diagnostik (PDD) in Kombination mit dem IMAGE 1 S-System. Ein spezieller Farbstoff macht Tumorzellen unter Blaulicht sichtbar – dadurch können auch schwer erkennbare Karzinome wie ein Carcinoma in situ sicher identifiziert und entfernt werden.

Was ist die En-bloc-Resektion und wann wird sie angewendet?

Die En-bloc-Resektion ist eine Technik, bei der der Tumor in einem Stück entfernt wird – inklusive umliegender Schleimhaut und Muskelanteile. Dies ermöglicht eine bessere pathologische Beurteilung und wird angewendet, wenn es anatomisch und onkologisch sinnvoll ist.

Was passiert, wenn ein aggressiver Tumor festgestellt wird?

Bei hoch-risiko nicht-muskelinvasiven oder muskelinvasiven Tumoren wird der Fall im interdisziplinären Tumorboard besprochen. Dort wird gemeinsam mit Expert:innen aus verschiedenen Fachbereichen eine individuelle, leitliniengerechte Therapieempfehlung entwickelt – z. B. eine weitere Operation, Chemotherapie oder eine kombinierte Behandlung.

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