Skip to main content
English-Flagge UK-Sprache wechseln
SCHNELLAUSWAHL

Therapie bei Nierentumoren

Individuell abgestimmt. Präzise geplant. Gemeinsam entschieden.

Arzt an der DaVinci Konsole

Nierentumoren

Behandlungsmethoden im Überblick

Die Behandlung von Nierentumoren richtet sich nach Tumorart, Größe, Lage und Ausdehnung, der Nierenfunktion, dem allgemeinen Gesundheitszustand sowie den individuellen Lebenszielen der Patientin oder des Patienten.

In der Urologischen Klinik München-Planegg legen wir großen Wert auf eine maßgeschneiderte, differenzierte Therapieplanung. Jede Entscheidung basiert auf moderner Diagnostik, großer operativer Expertise – insbesondere in der robotisch-assistierten Nierentumorchirurgie – und interdisziplinärer Abstimmung. Ziel ist eine Therapie, die onkologisch sicher, gewebeschonend und individuell sinnvoll ist.

Je nach Tumorentität, Stadium und individueller Situation stehen folgende etablierte Verfahren zur Verfügung:

Methode Geeignet für Vorteile Besonderheiten
Aktive Überwachung (Active Surveillance) Kleine, langsam wachsende Tumoren Vermeidung oder Aufschub einer Therapie Engmaschige bildgebende Kontrollen
Organerhaltende Nierenteilresektion Tumoren bis ca. 7 cm, auf die Niere begrenzt Erhalt der Nierenfunktion Bevorzugt minimal-invasiv, häufig robotisch
Radikale Nephrektomie Größere oder ungünstig gelegene Tumoren Sichere Tumorkontrolle Entfernung der gesamten Niere
Nephroureterektomie Urothelkarzinom des Nierenbeckens oder proximalen Harnleiters Onkologischer Standard In München-Planegg auch robotisch-assistiert
Ablative Verfahren (z. B. Kryoablation) Kleine Tumoren bei hohem OP-Risiko Minimal-invasiv Nur in ausgewählten Fällen
Systemische Therapie (Immun- / zielgerichtete Therapie) Fortgeschrittene oder metastasierte Erkrankung Krankheitskontrolle, Lebensverlängerung Interdisziplinär abgestimmt
Die Therapieentscheidung erfolgt stets individuell, nach ausführlicher ärztlicher Beratung und im interdisziplinären Tumorboard.

Nierentumorchirurgie –
operativer Schwerpunkt der Klinik

Die operative Therapie ist die zentrale Behandlungsoption bei den meisten Nierentumoren. Wann immer medizinisch vertretbar, wird ein organerhaltendes Vorgehen angestrebt.

Die Urologische Klinik München-Planegg verfügt über eine ausgewiesene Expertise in der minimal-invasiven, robotisch-assistierten Chirurgie bei Nierentumoren und urothelialen Tumoren des oberen Harntrakts.

Operative Schwerpunkte:

  • Robotisch-assistierte Nierenteilresektion
    Standardverfahren bei geeigneten Nierenzellkarzinomen
  • Robotisch-assistierte radikale Nephrektomie
    Bei größeren oder komplex gelegenen Tumoren
  • Robotisch-assistierte Nephroureterektomie
    Leitliniengerechte Standardtherapie beim Urothelkarzinom des Nierenbeckens oder Harnleiters
DaVinci OP Roboter Closeup
Die robotische Technik ermöglicht eine hochpräzise Tumorresektion, eine exzellente Darstellung anatomischer Strukturen und eine schonende Operation auch bei komplexen Befunden.

Vorteile für Patientinnen und Patienten:

  • geringerer Blutverlust
  • weniger postoperative Schmerzen
  • schnellere Rekonvaleszenz
  • kürzerer Krankenhausaufenthalt/li>
  • hohe onkologische Sicherheit

Systemische Therapie und Immuntherapie

Bei lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Tumoren kommen moderne zielgerichtete Therapien und Immuntherapien zum Einsatz. Die Behandlung erfolgt interdisziplinär geplant im Uroonkologischen Zentrum München-Planegg und kann in der uroonkologischen Tagesklinik strukturiert und wohnortnah durchgeführt werden.
Tropf bei einer Immuntherapie

Zweitmeinung und persönliche Beratung

Eine Zweitmeinung ist besonders bei komplexen oder fortgeschrittenen Erkrankungen sinnvoll. Wir prüfen Ihre Befunde sorgfältig und entwickeln gemeinsam mit Ihnen einen klaren, individuell passenden Behandlungsplan.
Dr. Oberneder im Gespräch mit einer Patientin

Interdisziplinäre Betreuung im Uroonkologischen Zentrum

Im Uroonkologischen Zentrum München-Planegg arbeiten Urologie, Onkologie, Radiologie, Strahlentherapie und Pathologie eng zusammen. Alle Fälle werden regelmäßig im interdisziplinären Tumorboard besprochen – stadienübergreifend und leitliniengerecht.

Gemeinsam für Ihre Gesundheit

Ob aktive Überwachung, Operation oder systemische Therapie – wir begleiten Sie kompetent, persönlich und mit modernster Technik durch alle Phasen Ihrer Behandlung. Unser Anspruch ist eine medizinisch exzellente Therapie bei bestmöglicher Lebensqualität.
UKMP Favicon

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie wird entschieden, welche Behandlung für meinen Nierentumor am besten ist?

Die Therapie richtet sich u. a. nach Tumorart, Größe, Lage und Ausdehnung, Ihrer Nierenfunktion und Ihrem allgemeinen Gesundheitszustand. Wichtig sind auch Ihre persönlichen Ziele (z. B. Organerhalt, Belastbarkeit, Alltag). Die Entscheidung erfolgt nach ausführlicher Beratung und – bei Bedarf – im interdisziplinären Tumorboard.

Muss ein Nierentumor immer sofort operiert werden?

Nicht immer. Bei kleinen, langsam wachsenden Tumoren kann eine aktive Überwachung (Active Surveillance) sinnvoll sein. Dabei erfolgen regelmäßige bildgebende Kontrollen, um Veränderungen früh zu erkennen und bei Bedarf rechtzeitig zu behandeln.

Was bedeutet „organerhaltende Nierenteilresektion“ – und wann ist sie möglich?

Dabei wird nur der Tumor entfernt, die Niere bleibt weitgehend erhalten. Das ist oft bei Tumoren möglich, die auf die Niere begrenzt sind (häufig bis ca. 7 cm, abhängig von Lage und Befund). Ziel ist, die Nierenfunktion bestmöglich zu erhalten, ohne Kompromisse bei der Tumorsicherheit.

Wann ist eine radikale Nephrektomie notwendig?

Eine radikale Nephrektomie bedeutet die Entfernung der gesamten Niere. Sie kann nötig sein bei größeren Tumoren, ungünstiger Lage oder komplexen Befunden, wenn ein organerhaltendes Vorgehen medizinisch nicht sinnvoll oder nicht sicher möglich ist.

Wann kommen Immuntherapie oder zielgerichtete Therapien zum Einsatz?

Bei lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Erkrankungen können systemische Therapien sinnvoll sein (z. B. Immun- oder zielgerichtete Therapie). Die Auswahl erfolgt interdisziplinär, abhängig von Tumorbiologie, Ausdehnung und individuellen Faktoren. Ziel ist eine bestmögliche Krankheitskontrolle.

Kontakt

Sprechstundentermine Ambulanz

Tel.: +49 (0) 89 856 93 - 2132
Tel.: +49 (0) 89 856 93 - 2133
Email:
Sie erreichen uns telefonisch:
Mo–Do
08:00–16:00 Uhr
Fr
08:00–15:30 Uhr

OP-Termine
Patientenmanagement

Tel.: +49 (0)89 85693 - 2512
Email:
Sie erreichen uns telefonisch:
Mo–Do
08:00–16:00 Uhr
Fr
08:00–14:00 Uhr
DKG Logo - zertifiziertes Uroonkologisches Zentrum für Prostatakrebs, Harnblasenkrebs, Nierenkrebs, Hodenkrebs
Dekra Logo
Urocert Logo