Typische Anzeichen sind ungewollter Harnverlust, häufiges Wasserlassen, starker Harndrang, ein Druck- oder Fremdkörpergefühl im Becken sowie Senkungsbeschwerden. Auch wiederkehrende Harnwegsinfekte können damit zusammenhängen.
Nein. Zwar treten Beckenbodenbeschwerden häufig nach Schwangerschaften und Geburten auf, sie können aber auch durch hormonelle Veränderungen, das Älterwerden, chronische Belastungen oder frühere Operationen entstehen.
Wenn Beschwerden länger bestehen, sich verschlechtern oder trotz erster Maßnahmen nicht bessern, ist eine gezielte Abklärung im Beckenbodenzentrum sinnvoll. Dort können funktionelle und anatomische Ursachen differenziert beurteilt werden.
Nein. In vielen Fällen sind konservative Maßnahmen wie Beckenbodentraining, Physiotherapie oder nicht-invasive Verfahren ausreichend. Operative Therapien kommen nur dann infrage, wenn andere Behandlungen nicht zum gewünschten Erfolg führen oder anatomische Ursachen vorliegen.
Die Dauer hängt von der Ursache und der gewählten Therapie ab. Manche Maßnahmen zeigen bereits nach wenigen Wochen Wirkung, andere sind längerfristig angelegt. Die Therapie wird regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.
Beckenboden- und Blasenfunktionsstörungen sind häufig und medizinisch gut behandelbar. Im Beckenbodenzentrum München-Planegg legen wir großen Wert auf Diskretion, Vertrauen und eine offene, wertschätzende Beratung.










