Wenn Medikamente nicht ausreichend helfen oder Komplikationen wie Harnverhalt, wiederkehrende Infekte oder Blasensteine auftreten, wird eine operative oder minimal-invasive Behandlung empfohlen.
Alle Verfahren, die in unserer Klinik eingesetzt werden, sind wissenschaftlich etabliert und weisen sehr gute Langzeitergebnisse auf. Entscheidend ist, das Verfahren zu wählen, das am besten zur individuellen Situation passt.
Bei endoskopischen Verfahren wie TUR-P oder HoLEP ist der Aufenthalt meist kurz – häufig nur wenige Tage. Rezum ist ein ambulanter Eingriff. Nach einer Adenomenukleation bleiben die Patienten in der Regel zwei bis vier Tage zur Beobachtung und Nachsorge in der Klinik.
Die Erholungszeit hängt vom gewählten Verfahren ab. Meist ist eine Rückkehr in den Alltag schon nach wenigen Tagen möglich, körperliche Schonung sollte jedoch für etwa zwei Wochen eingehalten werden.
In der Regel ja. Die modernen Verfahren sind darauf ausgelegt, Kontinenz und Potenz zu erhalten. Bei einigen Methoden kann es allerdings zu einer vorrübergehenden Inkontinenz (Frühinkontinenz) kommen, die sich unter Beckenbodentraining in den Wochen nach der OP normalisiert. Zudem ist die sogenannten „trockenen Ejakulation“ eine Therapiefolge der TUR-P, Holep und Adenomenukleation, die jedoch medizinisch unbedenklich ist.
Die erzielte Verbesserung ist in der Regel dauerhaft. Bei modernen Verfahren wie HoLEP oder TUR-P liegt die langfristige Erfolgsrate sehr hoch, und Wiederholungen sind selten notwendig.


