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SCHNELLAUSWAHL

Der männliche Beckenboden

wenn Kontinenz und Blasenfunktion beeinträchtigt sind

Der männliche Beckenboden besteht aus Muskeln, Bindegewebe und Nerven, die gemeinsam die Blasen- und Schließmuskelfunktion unterstützen. Er spielt eine zentrale Rolle für die Kontinenz und eine kontrollierte Blasenentleerung.

Funktionsstörungen des Beckenbodens treten beim Mann häufig im Zusammenhang mit Prostataerkrankungen oder -operationen, neurologischen Erkrankungen, altersbedingten Veränderungen oder chronischer Belastung auf. Mögliche Folgen sind ungewollter Harnverlust, veränderter Harndrang oder Schwierigkeiten bei der Blasenentleerung. Viele dieser Beschwerden lassen sich gezielt behandeln, wenn sie differenziert abgeklärt werden.

Im Beckenbodenzentrum der Urologischen Klinik München-Planegg bieten wir Männern eine spezialisierte Diagnostik und individuell abgestimmte Therapie bei Beckenboden- und Blasenfunktionsstörungen.

Diagnostik und Therapie des männlichen Beckenbodens

Beschwerden des männlichen Beckenbodens können unterschiedliche funktionelle oder anatomische Ursachen haben. Eine strukturierte Diagnostik ist daher entscheidend, um die zugrunde liegenden Mechanismen präzise zu erfassen.

In der Urologischen Klinik München-Planegg erfolgt die Abklärung individuell und beschwerdeorientiert. Sie bildet die Grundlage für ein abgestuftes Behandlungskonzept, das sich an Ursache, Schweregrad und persönlicher Lebenssituation orientiert.

Konservative und nicht-invasive Therapieoptionen

Bei vielen Männern lassen sich Beckenboden- und Blasenfunktionsstörungen durch konservative Maßnahmen positiv beeinflussen. Dazu zählen gezieltes Beckenbodentraining, physiotherapeutische Unterstützung sowie verhaltenstherapeutische Ansätze. Anleitung zum Beckenbodentraining finden Sie über Ihren Physiotherapeuten Ihres Vertrauens.
Mann der mit angewinkelten Beinen auf dem Boden liegt
Mann der die Übung Wandläufer macht
Mann der auf einem Stuhl sitzt

Emsella® Pelvic Trainer

Ergänzend steht mit dem Emsella® Pelvic Trainer ein nicht-invasives Verfahren zur Verfügung, das die Beckenbodenmuskulatur mittels elektromagnetischer Stimulation aktiviert. Die Behandlung erfolgt im Sitzen, vollständig bekleidet und ohne Ausfallzeit und kann insbesondere bei leichter bis mittlerer Inkontinenz unterstützend eingesetzt werden.

Medikamentöse Therapie

Wenn konservative Maßnahmen nicht ausreichend wirksam sind, können medikamentöse oder interventionelle Therapien sinnvoll sein – beispielsweise bei überaktiver Blase oder Dranginkontinenz.

Die medikamentöse Therapie erfolgt in der Regel durch Ihren niedergelassenen Urologen. Sollten die Beschwerden trotz konservativer und medikamentöser Therapie weiter belastend sein kann eine interventionelle oder operative Therapiestrategie notwendig sein.
Mann der Tabletten zu sich nimmt

Operative & interventionelle Verfahren

Bei ausgeprägten Beschwerden oder anatomisch bedingten Funktionsstörungen können operative Verfahren in Betracht gezogen werden. Dazu gehören unter anderem: Dazu zählen unter anderem Botox®-Injektionen in die Harnblase, die darauf abzielen, die Blasenmuskulatur zu beruhigen und den Harndrang zu reduzieren. Die Auswahl der Therapie erfolgt individuell nach sorgfältiger Diagnostik und ärztlicher Beratung.

Botox®-Injektionen in die Harnblase

bei überaktivem Harndrang

Suburethrale Bänder: Atoms & AMS

zur Behandlung ausgewählter Formen der Belastungsinkontinenz, häufig nach Prostataoperationen

Künstlicher Schließmuskel

bei schwerer, therapieresistenter Harninkontinenz
Die Entscheidung für ein operatives Verfahren wird individuell und in enger Abstimmung mit der Patientin getroffen.

Beckenbodenzentrum
München-Planegg

Im Beckenbodenzentrum der Urologischen Klinik München-Planegg behandeln wir Männer mit Beckenboden- und Blasenfunktionsstörungen umfassend und individuell. Grundlage ist eine strukturierte Diagnostik, die funktionelle und anatomische Ursachen gezielt berücksichtigt.
Durch die enge urologische Spezialisierung und langjährige Erfahrung bieten wir ein abgestuftes Behandlungskonzept – von konservativen Maßnahmen über medikamentöse und interventionelle Therapien bis hin zu spezialisierten operativen Verfahren. Die Therapie wird gemeinsam mit dem Patienten geplant und regelmäßig überprüft.
Hand hält Beckenbodenmodell Closeup
UKMP Favicon

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Ursachen haben Beckenbodenstörungen beim Mann?

Häufige Ursachen sind Prostataoperationen, neurologische Erkrankungen, altersbedingte Veränderungen oder chronische Belastungen des Beckenbodens.

Sind Beckenbodenprobleme beim Mann häufig?

Ja. Insbesondere nach operativen Eingriffen an der Prostata treten Beckenboden- und Blasenfunktionsstörungen vergleichsweise häufig auf.

Kann man eine Inkontinenz beim Mann behandeln?

In vielen Fällen ja. Je nach Ursache kommen konservative, medikamentöse, interventionelle oder operative Therapien infrage.

Muss bei männlicher Inkontinenz immer operiert werden?

Nein. Operative Verfahren werden erst dann erwogen, wenn konservative und medikamentöse Maßnahmen nicht ausreichend wirksam sind oder anatomische Ursachen vorliegen.

Wie lange dauert die Behandlung?

Die Dauer hängt von Ursache und Therapieform ab. Manche Maßnahmen wirken innerhalb weniger Wochen, andere sind langfristig angelegt.

Ist das Thema Beckenboden beim Mann ein Tabu?

Nein. Beckenboden- und Blasenfunktionsstörungen sind medizinisch häufige Erkrankungen. Im Beckenbodenzentrum München-Planegg legen wir großen Wert auf Diskretion, Vertrauen und eine offene Beratung.

Kontakt

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Tel.: +49 (0) 89 856 93 - 2132
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