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SCHNELLAUSWAHL

Verengung der Harnröhre

Wenn der Harnfluss zunehmend beeinträchtigt wird

Eine Harnröhrenstriktur ist eine narbige Verengung der Harnröhre, die den natürlichen Urinfluss behindert. Die Erkrankung kann Männer jeden Alters betreffen und führt häufig zu Beschwerden beim Wasserlassen. Unbehandelt kann eine Harnröhrenstriktur wiederkehrende Infektionen, Harnverhalt oder langfristige Schäden an Blase und Harnwegen verursachen.

Die Harnröhre transportiert den Urin von der Harnblase nach außen. Kommt es durch Narbenbildung zu einer Verengung, wird der Harnabfluss zunehmend erschwert. Die Erkrankung entwickelt sich oft schleichend und wird nicht selten erst diagnostiziert, wenn die Beschwerden bereits deutlich ausgeprägt sind.

Durch moderne diagnostische Verfahren und spezialisierte rekonstruktive Operationstechniken können Harnröhrenstrikturen heute in den meisten Fällen dauerhaft behandelt werden.

Ursachen und Risikofaktoren

Eine Harnröhrenstriktur entsteht durch Narbengewebe in der Harnröhrenwand. Dieses kann verschiedene Ursachen haben:
  • frühere Katheteranlagen oder medizinische Eingriffe
  • Verletzungen der Harnröhre oder des Beckens
  • Entzündungen der Harnröhre
  • frühere Operationen im Bereich der Harnwege
  • selten angeborene Veränderungen
In vielen Fällen lässt sich die ursprüngliche Ursache nicht mehr eindeutig feststellen.
Harnröhrenstriktur Icon

Symptome & Beschwerden

Die Beschwerden entwickeln sich häufig langsam und nehmen mit der Zeit zu.

Typische Symptome sind:

  • abgeschwächter Harnstrahl
  • verlängerte Dauer des Wasserlassens
  • Nachträufeln
  • Gefühl unvollständiger Blasenentleerung
  • häufiger Harndrang
  • wiederkehrende Harnwegsinfektionen
  • Harnverhalt

Die Stärke der Beschwerden hängt von Lage und Ausmaß der Verengung ab.

Leistungsspektrum

Icon Diagnostik

Diagnostik

Eine präzise Diagnostik ist entscheidend, um Lage, Länge und Ausmaß der Verengung zuverlässig zu bestimmen.

Zum Einsatz kommen unter anderem:
  • ausführliche Anamnese
  • klinische Untersuchung
  • Harnstrahlmessung (Uroflowmetrie)
  • retrograde Urethrographie
  • Blasenspiegelung
  • Ultraschalluntersuchungen
Die Kombination dieser Verfahren ermöglicht eine individuelle Therapieplanung.
Icon Behandlungsweg

Behandlungsmöglichkeiten

Die Behandlung richtet sich nach Länge, Lokalisation und Ursache der Verengung.

Je nach Befund kommen unterschiedliche Verfahren infrage:
  • endoskopische Therapie
  • Optilume®-Ballondilatation
  • rekonstruktive Harnröhrenchirurgie (Urethroplastik)
Icon Psychoonkologie

Ihre Experten für Harnröhrenrekonstruktion in München-Planegg

Die Behandlung von Harnröhrenstrikturen gehört zu den besonderen Schwerpunkten des Zentrums für Rekonstruktive Urogenitalchirurgie der Urologischen Klinik München-Planegg.

Durch moderne Diagnostik, große rekonstruktive Erfahrung und spezialisierte Operationsverfahren können auch komplexe Harnröhrenengen erfolgreich behandelt werden. Unser Ziel ist eine dauerhafte Wiederherstellung der Harnröhrenfunktion bei möglichst geringer Belastung für den Patienten.

Zentrum für Rekonstruktive Urogenitalchirurgie

Harnröhrenstrikturen zählen zu den häufigsten rekonstruktiven Erkrankungen der Urologie. Im Zentrum für Rekonstruktive Urogenitalchirurgie der Urologischen Klinik München-Planegg verfügen wir über besondere Erfahrung in der Diagnostik und Behandlung einfacher und komplexer Harnröhrenengen.

Unser Behandlungsspektrum umfasst moderne endoskopische Verfahren ebenso wie spezialisierte rekonstruktive Operationen mit Mundschleimhautplastiken und komplexen Harnröhrenrekonstruktionen.
Zentrum für rekonstruktive Urogenitalchirurgie
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist eine Harnröhrenstriktur?

Eine Harnröhrenstriktur ist eine narbige Verengung der Harnröhre. Durch die Verengung wird der Urinfluss behindert, was zu Beschwerden beim Wasserlassen und langfristig zu Problemen der Blase und Harnwege führen kann.

Wodurch entsteht eine Harnröhrenstriktur?

Häufige Ursachen sind frühere Katheteranlagen, Operationen, Entzündungen oder Verletzungen der Harnröhre. In manchen Fällen lässt sich die ursprüngliche Ursache nicht mehr eindeutig feststellen.

Welche Beschwerden verursacht eine Harnröhrenstriktur?

Typische Symptome sind ein abgeschwächter Harnstrahl, verlängertes Wasserlassen, Nachträufeln, häufiger Harndrang, wiederkehrende Harnwegsinfektionen oder das Gefühl einer unvollständigen Blasenentleerung. In schweren Fällen kann es zu einem Harnverhalt kommen.

Kann eine Harnröhrenstriktur von selbst verschwinden?

Nein. Da es sich um eine narbige Veränderung des Gewebes handelt, bildet sich eine Harnröhrenstriktur in der Regel nicht spontan zurück. Ohne Behandlung kann sich die Verengung im Laufe der Zeit sogar verstärken.

Welche Folgen kann eine unbehandelte Harnröhrenstriktur haben?

Bleibt die Verengung unbehandelt, kann es zu wiederkehrenden Infektionen, Restharnbildung, Blasensteinen, Harnverhalt und in seltenen Fällen auch zu einer Beeinträchtigung der Nierenfunktion kommen.

Ist eine Harnröhrenstriktur eine Krebserkrankung?

Nein. Eine Harnröhrenstriktur ist keine Tumorerkrankung, sondern eine gutartige narbige Verengung der Harnröhre. Die Beschwerden können jedoch ähnlich belastend sein und sollten deshalb fachärztlich abgeklärt werden.

Welche Behandlung bietet die besten Langzeitergebnisse?

Die besten langfristigen Erfolgsaussichten werden bei längeren oder wiederkehrenden Harnröhrenstrikturen meist durch eine rekonstruktive Harnröhrenoperation (Urethroplastik) erreicht. Welche Behandlung im Einzelfall sinnvoll ist, hängt jedoch von Lage, Länge und Ursache der Verengung ab.

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