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SCHNELLAUSWAHL

Seltene Harnröhrenerkrankungen

Weitere Erkrankungen der Harnröhre im Überblick

Blasenkrebs Schleife

Erkrankungen der Harnröhre

Seltene Veränderungen frühzeitig erkennen und gezielt behandeln

Die Harnröhre dient als Verbindung zwischen Harnblase und äußerem Harntrakt und spielt eine zentrale Rolle für die kontrollierte Blasenentleerung. Neben Harnröhrenstrikturen und funktionellen Störungen können auch andere, deutlich seltenere Erkrankungen der Harnröhre auftreten. Dazu zählen gutartige Veränderungen ebenso wie bösartige Tumorerkrankungen.

Da Beschwerden wie Blutungen, Schmerzen, tastbare Veränderungen oder Probleme beim Wasserlassen häufig zunächst unspezifisch sind, ist eine sorgfältige urologische Abklärung wichtig. Eine frühzeitige Diagnose ermöglicht in vielen Fällen eine gezielte und schonende Behandlung.

Im Zentrum für Rekonstruktive Urogenitalchirurgie und Uroonkologie der Urologischen Klinik München-Planegg bieten wir eine spezialisierte Diagnostik und individuelle Behandlung für seltene Erkrankungen der Harnröhre.

Harnröhrenkrebs

Harnröhrenkrebs (Harnröhrenkarzinom) ist eine seltene bösartige Tumorerkrankung der Harnröhre. Männer sind häufiger betroffen als Frauen. Da die Erkrankung selten ist, werden erste Beschwerden oft zunächst anderen Ursachen zugeschrieben.
Mögliche Symptome sind:
  • Blutungen aus der Harnröhre
  • Blut im Urin
  • Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen
  • abgeschwächter Harnstrahl
  • tastbare Verhärtungen oder Knoten entlang der Harnröhre
  • wiederkehrende Harnwegsinfektionen
Zur Diagnostik kommen bildgebende Verfahren, endoskopische Untersuchungen und Gewebeproben zum Einsatz. Die Behandlung richtet sich nach Lage, Größe und Ausdehnung des Tumors und erfolgt häufig interdisziplinär unter Beteiligung von Urologie, Onkologie, Radiologie und Strahlentherapie.
Harnröhrenkrebs Icon
Früh erkannt bestehen heute gute Möglichkeiten einer individuell abgestimmten Behandlung.

Harnröhrenkarunkel

Das Harnröhrenkarunkel ist eine gutartige Schleimhautveränderung im Bereich der äußeren Harnröhrenöffnung. Es tritt nahezu ausschließlich bei Frauen auf und entwickelt sich häufig nach den Wechseljahren.
Typische Beschwerden können sein:
  • Blutungen im Bereich der Harnröhrenöffnung
  • Brennen oder Schmerzen
  • Druckgefühl
  • Beschwerden beim Wasserlassen
  • sichtbare kleine rötliche Schleimhautvorwölbung
In vielen Fällen verursacht ein Harnröhrenkarunkel keine Beschwerden und wird zufällig entdeckt. Die Diagnose erfolgt meist bereits durch die klinische Untersuchung.
Je nach Ausprägung reichen die Behandlungsmöglichkeiten von einer Beobachtung über lokale medikamentöse Therapien bis hin zu einer operativen Entfernung bei anhaltenden Beschwerden oder unklaren Befunden.
Harnröhrenkarunkel Icon

Leistungsspektrum

Icon Diagnostik

Diagnostik

Eine sorgfältige Diagnostik ist entscheidend, um gutartige Veränderungen sicher von bösartigen Erkrankungen zu unterscheiden.

Je nach Befund kommen unter anderem folgende Untersuchungen zum Einsatz:
  • klinische Untersuchung
  • Ultraschalluntersuchungen
  • Blasenspiegelung und Harnröhrenendoskopie
  • bildgebende Verfahren (MRT oder CT)
  • Gewebeentnahme (Biopsie)
Diese Untersuchungen ermöglichen eine sichere Diagnosestellung und individuelle Therapieplanung.
Icon Behandlungsweg

Behandlungsmöglichkeiten

Die Behandlung richtet sich nach der jeweiligen Erkrankung und den individuellen Beschwerden.

Während gutartige Veränderungen häufig konservativ behandelt oder beobachtet werden können, erfordern bösartige Erkrankungen oftmals eine spezialisierte operative und gegebenenfalls interdisziplinäre Therapie.

Unser Ziel ist eine möglichst schonende und gleichzeitig sichere Behandlung auf Grundlage aktueller medizinischer Standards.
Icon Psychoonkologie

Ihre Experten für Harnröhrenerkrankungen in München-Planegg

Seltene Erkrankungen der Harnröhre erfordern Erfahrung in Diagnostik und Therapie. In der Urologischen Klinik München-Planegg arbeiten Spezialisten aus den Bereichen rekonstruktive Urologie, Uroonkologie und Radiologie eng zusammen, um für jeden Patienten die bestmögliche Behandlung zu planen.

Durch moderne Diagnostik, hohe Spezialisierung und interdisziplinäre Zusammenarbeit können auch komplexe Krankheitsbilder individuell und leitliniengerecht behandelt werden.

Zentrum für Rekonstruktive Urogenitalchirurgie
& Uroonkologisches Zentrum

Je nach Erkrankung profitieren Patientinnen und Patienten von der engen Zusammenarbeit unserer spezialisierten Zentren. Rekonstruktive Erkrankungen der Harnröhre werden im Zentrum für Rekonstruktive Urogenitalchirurgie behandelt, während bösartige Tumorerkrankungen interdisziplinär im Uroonkologischen Zentrum betreut werden.

Diese enge Vernetzung ermöglicht eine individuelle Behandlung auf höchstem medizinischem Niveau.
Zentrum für rekonstruktive Urogenitalchirurgie
UKMP Favicon

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie häufig ist Harnröhrenkrebs?

Harnröhrenkrebs gehört zu den seltensten urologischen Tumorerkrankungen und macht nur einen sehr kleinen Anteil aller Krebserkrankungen der Harnwege aus.

Ist Blut aus der Harnröhre immer ein Zeichen für Krebs?

Nein. Blutungen können viele Ursachen haben, darunter Entzündungen, Schleimhautveränderungen oder gutartige Erkrankungen. Dennoch sollten sie immer urologisch abgeklärt werden.

Was ist ein Harnröhrenkarunkel?

Ein Harnröhrenkarunkel ist eine gutartige Schleimhautvorwölbung an der äußeren Harnröhrenöffnung, die vor allem bei Frauen nach den Wechseljahren auftritt.

Muss ein Harnröhrenkarunkel immer behandelt werden?

Nein. Beschwerdefreie Befunde können häufig beobachtet werden. Eine Behandlung erfolgt meist nur bei Beschwerden, Blutungen oder unklaren Befunden.

Wie wird Harnröhrenkrebs diagnostiziert?

Die Diagnose erfolgt durch eine Kombination aus klinischer Untersuchung, Endoskopie, Bildgebung und Gewebeentnahme.

Welche Beschwerden können auf eine Erkrankung der Harnröhre hinweisen?

Typische Beschwerden sind Blutungen, Schmerzen beim Wasserlassen, wiederkehrende Infektionen, Veränderungen des Harnstrahls oder tastbare Veränderungen im Bereich der Harnröhre.

Wann sollte ich einen Urologen aufsuchen?

Bei Blutungen, anhaltenden Beschwerden beim Wasserlassen, tastbaren Veränderungen oder wiederkehrenden Infektionen sollte eine zeitnahe urologische Abklärung erfolgen.

Kontakt

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